Wir veröffentlichen persönliche Beiträge über Video- und Computerspiele der vergangenen Jahrzehnte und sind der Meinung, dass die Geschichte der Videospiele direkt von den Spielern und ihren Machern erzählt werden sollte.

VSG speist sich aus drei Quellen

  • Der Geschichte der Computer- und Videospiele
  • Persönlichen Geschichten der Spieler
  • Dem aktuellen Diskurs über Spiele und ihre Kultur

Einen besonderen Stellenwert nehmen dabei für uns, vor allen Dingen, die subjektiven Wahrnehmungen und die Berücksichtigung der Hintergründe ein. Es handelt sich bei VSG also nicht um eine Seite, die aktuelle Spiele-Reviews oder Tests anbietet. Unser Ziel ist es, Beiträge die darüber hinausgehen zu veröffentlichen. Inhaltlich spannen unsere Geschichten einen großen Bogen. Du findest bei uns Fakten oder Anekdoten aus der Heimcomputerzeit bis zur Ära der aktuellen Spielkonsolen.

“Alte Spiele” müssen aus unserer Sicht immer im Kontext ihrer Zeit bewertet werden. Sie sind Kunst, Kulturgut und ein wichtiger Teil unserer erlebten Geschichte. Das folgende Zitat eines unserer Autoren trifft es für uns auf den Punkt.

Jedes Spiel ist ein Spiegel der Gesellschaft zur jeweiligen Zeit, vielleicht sogar mehr als manche Printmedien.

Thilo Niewöhner

Videospielgeschichten.de wurde 2009 von André Eymann gegründet. Die Seite ging ursprünglich aus einem Online-Sammelprojekt für Atari 2600 Spielanleitungen hervor. Bereits auf dieser Seite gab es vereinzelt Texte über Videospiele. VSG hat es sich dann zur Aufgabe gemacht, dass geschriebene Wort über Spiele in den Mittelpunkt zu rücken.

VSG möchte die persönlichen Geschichten und Erinnerungen der Menschen bewahren, die von den Spielen und ihrer Kultur begeistert und geprägt worden sind.

André Eymann

Wer schreibt für VSG?

Für VSG schreiben viele verschiedene Autoren. Unsere Beiträge sind gewollt subjektiv und kommen direkt aus den Kinderzimmern, Studentenbuden oder Hobbykellern unserer Autoren, die ihre ganz eigenen Spielgeschichten für uns aufgeschrieben haben. Unter jedem Text findest Du ein kurzes Profil und ggf. weiterführende Links.

Unsere Idee lebt vom Mitmachen. Ohne die persönlichen Erinnerungen und Geschichten, würde VSG nicht existieren. Wir freuen uns vor allen Dingen darüber, dass die bei uns veröffentlichen Beiträge mit einer inhaltlichen Leidenschaft entstanden sind, von der wir selbst immer wieder überrascht werden. Für dieses Engagement möchten wir uns aufrichtig bedanken! Ihr füllt unser Motto „Geschichte spielend erzählt“ mit Leben.

Das Team

André Eymann

Gründer und Herausgeber

André Eymann
André Eymann

Videospiele begleiten mich schon immer. Zu Beginn in Form magischer Videospielautomaten, die mich in andere Galaxien entführten. Mit ersten Heimkonsolen wie dem Atari 2600 schwang ich mich als Jungle Hunt an Lianen oder sprang als Mario über Unmengen von Ölfässern. 1984 dann erlernte ich mit meinem ersten Heimcomputer ZX81 spielend das Programmieren.

Ende der 1990er Jahre entfachte ein Flohmarktkauf meine Leidenschaft für Videospiele erneut. Seitdem interessieren mich der kulturelle Hintergrund und die Geschichte der Videospiele besonders. Aus diesem Interesse heraus habe ich 2009 diese Webseite gegründet. Mittlerweile schreibe ich regelmäßig Beiträge und veröffentliche, gemeinsam mit vielen verschiedenen Autoren, Texte über Computer- und Videospiele auf VSG oder in Form von Gastbeiträgen für andere Projekte.

Gastbeiträge für befreundete Projekte:

Guido Frank

Mitgründer und Autor

Guido Frank
Guido Frank

Meine Begeisterung für Videospiele entstand irgendwann Ende der 1970er Jahre, als ich als kleiner Knirps (Jahrgang 1968) erstmals den großen schillernden Spielautomaten gegenüberstand. Sofort erlag ich der Faszination, die solche Geräte auf mich ausübten. Es folgte der typische Lebenslauf wie für viele Jugendliche der Generation Pong. Nach dem Kauf einer eigenen Konsole nahm ich ab 1983 aktiv an der Atari VCS Bundesliga teil, der weltweit ersten überregionalen Gemeinschaft von Videospielern. Mit dem Commodore 64 erlebte ich die frühe Ära der Homecomputer und wurde dabei langsam erwachsen. Später hieß dann meine beste Freundin Amiga 500. Das Interesse an dem unterhaltsamen Medium hat mich seit damals nicht verlassen. Mit unserer Arbeit möchten wir erreichen, dass diese aufregende Pionierzeit nicht einfach in Vergessenheit gerät.

René Achter

Aufmacherbilder, eigene Webseite 3DPeek.

René Achter
René Achter

Dank meiner Eltern, die damals den Unterschied zwischen einer Spielekonsole und einem Computer nicht kannten, habe ich 1983 meinen ersten Heimcomputer geschenkt bekommen. Ursprünglich hatte ich mir ein Atari VCS 2600 zu Weihnachten gewünscht. Beschenkt wurde ich allerdings mit einem Atari 600 XL. Zuvor kannte ich nur Spieleautomaten wie Phoenix oder Burgertime, wobei bei Battlezone wegen seiner „echten“ 3D-Grafik den größten Eindruck bei mir hinterlassen hatte. Da der Atari 600 XL nicht gerade mit Software gesegnet war, habe ich mich damals schon mit den Themen Programmierung und Grafik beschäftigt. Seitdem gehört der Computer zu meinem Alltag und ich bin über Atari, C64 und Amiga mittlerweile beim PC sowie der Xbox 360 gelandet. Die Begeisterung, die ich damals verspürte, als ich beispielsweise zum ersten Mal Rescue on Fractalus gespielt hatte, vermisse ich bei den heutigen Spielen leider oft. Deshalb starte ich heutzutage Emulatoren oder lese in klassischen Computerzeitschriften, um anschließend in alten Zeiten zu versinken. Mein Schwerpunkt in Hobby und Beruf ist das Thema Grafik und damit unterstütze ich Projekte wie Videospielgeschichten.de so gut ich kann. Ich bin froh, dass man über das Internet so viele Gleichgesinnte findet und so manche Wissenslücke von damals geschlossen wird. Und Wissenslücken gibt es „dank“ des damaligen Informationsmangels genug.

Beitragsillustrationen
Einige der Aufmacherbilder für unsere Beiträge wurden René Achter erstellt. Diese Illustrationen sind nicht nur handgemacht und somit einzigartig, sondern greifen auch das Thema des Beitrags speziell auf. Wir möchten uns ganz herzlich für diese wunderbaren Grafiken bedanken!

Hier ein paar Beispiele, bei denen René unsere Beiträge illustriert hat:

Das "Computerbuch für Vater & Sohn" erschien im Heyne Verlag. (Bild: René Achter)
Das “Computerbuch für Vater & Sohn” erschien im Heyne Verlag. (Bild: René Achter)

 

Der ZX81 des britischen Herstellers Sinclair. (Bild: René Achter, 3DPeek)
Der ZX81 des britischen Herstellers Sinclair. (Bild: René Achter, 3DPeek)

 

Videospiele auf Kassetten? Ja, das gab es wirklich! (Bild: René Achter, 3DPeek)
Videospiele auf Kassetten? Ja, das gab es wirklich! (Bild: René Achter, 3DPeek)