Neuigkeiten bei Videospielgeschichten

Hier werden Neuigkeiten im Universum von Videospielgeschichten aufgelistet

DatumHinweis
20.06.2022Einführung der Leserstimmen
16.05.2022Twitter-Pause. Um neuen Beiträgen zu folgen, bitte den Blog abonnieren
08.11.2021Umstellung auf WordPress Theme: Dynamico
15.06.2020Einführung von öffentlichen Aufrufstatistiken
28.05.2020Einführung von Benutzerkonten und Favoriten
15.02.2020Veröffentlichung des E-Books “Mein Augenblick des Glücks in Videospielen”
09.01.2020Einführung des Videospielgeschichten | Podcast
06.06.2019Einführung von Abonnent:innen
10.05.2019Einführung des Instagram-Accounts @vsg_DE
22.03.2019Einführung des Like-Features
17.03.2019Umstellung auf WordPress Theme: Donovan
15.09.2018#VSG18 “Meet and Blog” im FAMS Seligenstadt
16.09.2017#VSG17 “Meet and Blog” im FAMS Seligenstadt
27.02.2017Umzug von HTML auf WordPress. Theme: Beeanca
05.05.2013Einführung des Twitter-Accounts @vsg_DE
23.02.2009Registrierung von www.videospielgeschichten.de
02.09.2000Registrierung von www.atari-spielanleitungen.de

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Kommentare22

  1. Moin ihr Lieben! Ich habe mal wieder ein wenig am Blog gewerkelt und ein paar Dinge umgesetzt, die schon etwas länger auf meiner Todo-Liste standen:

    – Das Hauptmenü wird nun über die ganze Seitenbreite gestreckt und durch “Boxen” der einzelnen Menüpunkte prominenter dargestellt. Außerdem wurde es inhaltlich etwas aufgeräumt bzw. umorganisiert.
    – Die “grüne Leiste”, die man über dem Hauptmenü sieht wenn man eingeloggt ist, wird nun etwas höher dargestellt und zeigt nun auch den Button Favoriten, weil ich gesehen habe, das viele diese Funktion im Menü nicht entdecken.
    – Es wurde die neue Seite Kommentare bei VSG erstellt, die Gästen erläutert, wie und warum man ein Konto bei VSG erstellen kann.
    – Die Seite Mediadaten enthält nun zusätzlich die QR-Codes für Social Media.

    So, das war’s.

    Bis zum nächsten Mal!

    Ach ja: wenn’s Probleme gibt oder Feedback, bitte gern hier antworten.

    Tobi
  2. Huhu 🙂 Ich wollte nur kurz mal einwerfen, dass mir die neue Anzeige, wie oft ein Beitrag bereits aufgerufen wurde, gut gefällt. So sieht man auch, dass Beiträge, die nicht unbedingt viel Interaktion durch Kommentare haben, dennoch oft mehr Leser erreicht, als man vielleicht denkt. Und das find ich schön.

    André Eymann
    1. Lieber Tobi! Super, dass Du Dich meldest. Genau das war mein Absicht. Ich hatte schon lang auf der Liste, dass auch die Likes & Views in den Übersichten angezeigt werden sollten. Du hast vollkommen recht: das alles sind Wertschätzungen und sollten alle überall sehen können! Danke von Herzen für Dein Feedback <3

      Tobi
  3. Liebe Leser:innen,

    im Juli 2022 hatte ich auf Twitter eine Umfrage veröffentlicht mit der Frage: „Welche Gaming-Themen interessieren euch bei VSG am ehesten?“

    127 nette Menschen haben für das folgende Ergebnis abgestimmt:

    – Retro Themen: 78%
    – Meta Themen: 10,2%
    – Aktuelle Themen: 10,2%
    – Sonstiges (Reply): 1,6%

    Folgend möchte ich euch meine Meinung zum Ergebnis der Umfrage kundtun.

    Zunächst war ich etwas überrascht, weil ich dachte, dass die „Meta“ & „Aktuelle“ Themen mehr Stimmen erhalten würden. VSG kommt allerdings im Kern aus dem Bereich „Retro“ und man kann am Ergebnis ablesen, dass die Webseite auch weiterhin primär mit diesem Themenbereich in Verbindung gebracht wird.

    Ich persönlich freue mich auch darüber, denn mit „Retro“ verbinde ich keineswegs nur meine Jugend oder Kindheit, sondern erkenne durchaus, dass ein jeder hier seinen eigenen Bezug zum Begriff hat. Logischerweise rücken Spiele und Systeme nach, die ich beispielsweise (noch) nicht als Retro einstufen würde (Beispiel: PS3 oder Wii) – aber diese Diskussion kann man ewig führen, wie wir ja auch vom Beitrag > Wann setzt das Retro-Gefühl ein? < wissen.

    Den Nagel auf den Kopf trifft vielleicht ein Reply von „FarmerSlideJoeBob“, der schrieb: „Ich find den Mix einfach gut, weil es nicht nur retro oder nicht nur aktuelle Themen hat :)“

    Das, so denke ich, ist auch ein wenig „das Geheimnis“ von VSG. Wir sind eben nicht festgelegt auf immer das gleiche Gericht. Bei uns gleicht die Speisekarte eher einem Überraschungsmenü oder einem bunten Blumenstrauss.

    Zwar kann man sehen, dass Beiträge die „Meta“ Themen anfassen (zum Beispiel in der Kategorie Kolumne) eine recht hohe Interaktion erreichen, das bedeutet aber nicht, dass andere Beiträge weniger gelesen werden. Deshalb ist auch die Darstellung der Aufrufe interessant, an denen man nachvollziehen kann, wie viele Menschen einen Beitrag anschauen.

    Im Laufe der Jahre habe ich gelernt, dass VSG viele „stille Geniesser:innen“ hat, die eventuell auch vom Typ her nicht unbedingt gern kommentieren. Gleichwohl sind sie aber sehr treue Leser:innen und wertschätzen die Texte und die Webseite auf ihre Weise.

    Im Kern trifft die Umfrage also in Schwarze und gibt mir die Rückmeldung, dass wir mit unserem „Mix“ die Interessen ganz gut bedienen. Anders gesagt: ich sehe keine Anlass für einen radikalen Richtungswechsel.

    Was aber alle Beiträge über die thematischen Grenzen verbindet ist weiterhin die Essenz von VSG: Texte mit persönlichen Bezügen und viel Liebe für Video- und Computerspiele.

    An dieser Stelle nochmals vielen Dank an alle die mitgemacht haben!

    Ihr seht: eure Rückmeldungen werden wahrgenommen und beeinflussen meine Gedanken und das Projekt. Über eure Offenheit und Mitgestaltung freue ich mich sehr und das sollt ihr wissen.

    Danke für euer Vertrauen und eure Treue zu VSG!

    André

    NadineAlexander StrellenTobi
    1. Ich hab bei der Umfrage nicht mitgemacht und wüsste jetzt aus dem Bauch heraus auch nicht, was ich von den vier Möglichkeiten gewählt hätte. Denn – und da schließe ich mich dem werten FarmerSlideJoeBob an – auch für mich ist der Mix bei VSG entscheidend. So unterschiedlich die Autoren und Leser hier sind, so unterschiedlich sind ja auch die Interessen und Beiträge. Ich freue mich auf und über jeden neuen Beitrag. Frei nach dem bekannten Zitat “Man weiff nie waff man kriegt”. Und das lieb ich an dem Haufen hier! :-*

      NadineAndré Eymann
  4. Hallo und guten Morgen! Im Laufe der Zeit haben sich nette Worte über Videospielgeschichten angesammelt, die den Charakter unserer gemeinsamen Webseite in kurzen Statements zusammenfassen. Diese finden sich ab heute auf der neuen Seite Leserstimmen und geben dort einen wunderbaren Überblick, vor allen Dingen für Erstbesucher:innen des Blogs. Ich danke allen, die daran mitgewirkt haben und mitwirken wollen!

    SvilaTobiMichael
  5. Aktuelle Ideen für mein späteres Wiedererscheinen auf Twitter:

    – Neue Beiträge werden künftig automatisiert getwittert. Dazu teste ich momentan ein Plugin (Social Media Auto Publish). Die ersten Versuche sehen sehr vielversprechend aus.
    – Ich plane nur noch auf Erwähnungen bei Twitter zu reagieren. Entsprechende Einstellungen in den Accounts habe ich bereits vorgenommen.
    – Einmal wöchentlich (am Wochenende) werde ich aktiv durch meine TL scrollen, um Trends oder interessante Tweets zu lesen und ggf. zu interagieren.
    – DMs bleiben offen.

    Ich denke mit dieser Haltung finde ich einen guten Kompromiss zwischen meinem persönlichen Wohlbefinden und den Ansprüchen von Videospielgeschichten bei Twitter. Noch aber möchte ich die Pause weiterführen, weil ich spüre, wie gut mit der Abstand tut.

    TobiNadineLennyMichael
  6. Ich habe keine Ahnung ob es irgendwie Sinn macht, oder überhaupt jemanden interessiert, aber ich teile einfach mal wieder ein paar Gedanken zum Thema Twitter-Auszeit und mehr mit euch. Nun ja, VSG ist ja schliesslich auch ein persönliches Projekt und direkt mit mir als Gründer und Herausgeber verbunden. Verzeiht mir also, wenn ich diese Seite hier (die ja eigentlich Neuigkeiten heißt) gerade als Mini-Tagebuch benutzte…

    Seitdem ich Twitter nicht mehr aktiv nutze, aber dennoch hin und wieder die App starte und mal “nachschaue”, bin ich ins Lager des Beobachtenden gewechselt. Das ist eine interessante Erfahrung, denn auf einmal kann ich die Tweets und das Geschriebene aus einer nicht-beteiligten Perspektive betrachten. Dabei fällt mir auf, wie Twitter eigentlich funktioniert. Diese Erkenntnis ist sehr wichtig für mich, weil sie mir ermöglicht zu reflektieren.

    Die erste Beobachtung: Twitter ist sehr stark geprägt von Selbstdarstellung und dem Wunsch nach Reaktion. Das ist natürlich bei allen Social Medias so. Ich nutze aber außer Twitter fast kein anderes SM-Netzwerk, deshalb ist es meine wichtigste Referenz. Spannend finde ich dabei, dass aus Tweets der reinen Selbstdarstellung durchaus Dialoge oder Diskurs entstehen kann. Es ist IMO fast immer eine Bereitschaft vorhanden, mehr zu wollen, als ein reines Abladen von Bildern oder Statements. Diese Mechanik ist auch ein Grund dafür, dass VSG durch Twitter eine wertvolle Ergänzung erfahren hat. Denn viele Ideen, Impulse oder Kontakte sind durch Begegnungen auf Twitter entstanden.

    Diese positive Aspekt, der mir durch meine Abstinenz noch klarer als zuvor geworden ist, lässt mich weiter darüber nachdenken, wie ich mein persönliches Verhalten bei Twitter verändern und verbessern muss. Es bleibt spannend…

    Danke, falls Du bis hierher gelesen hast 😉

    TobiMichael
    1. ich teile einfach mal wieder ein paar Gedanken zum Thema Twitter-Auszeit und mehr mit euch.

      Sehr gerne mehr davon, lieber André! Mich interessiert das Thema. Ich selbst nutze Twitter zwar nicht, finde es aber sehr gut von dir, dass du die Zusammenhänge zw. Twitter und VSG reflektierst.

      TobiAndré Eymann
    2. Genau das macht bei VSG den Unterschied für mich aus: das Persönliche, deine Ansichten und Erkenntnisse. Machen andere nicht auf diese Weise. Und ja, auch die Zeilen über deinen “Twitterweg” sind für mich Neuigkeiten 🙂 . Wie es dir damit geht. Ich denke auch, vielen sprichst du damit aus dem Herzen, denn dem einen oder der anderen wird es wohl genau so gehen. Für mich passt es durchaus in diese Rubrik. Gerne mehr davon.

      Das Wesen der Social Media Kanäle ist leider genau mit dem Ziel verbunden, uns zu vereinnahmen. Je mehr Content und Interaktion, desto besser. Ist mir auch schon passiert, dass die verwendete Zeit einfach übersehen wurde. Stimme dir da komplett zu, in puncto Selbstdarstellung, auch Reaktion. Aus der im Idealfall mehr entstehen kann. Ich habe Twitter begonnen, um mir speziell eine Gaming Bubble aufzubauen, von Developern, Soundmenschen, Schreiberlingen und mehr. Gemischt mit Psychologie. Mir war es da immer wichtig, für mich spannende Infos zu lesen, Ansichten zu Themen, direkt von den jeweiligen, denen ich folge. Ohne auf Regelmäßigkeit zu pochen. Wenn ich es richtig im Kopf habe, bin ich so auch VSG zum ersten mal begegnet.

      Wenn mir jemand folgt, ist es schön, allerdings ziele ich nicht darauf ab. Wer kommt, wer geht, ein warum, wieso und “persönlich nehmen”, wenn wer entfolgt, so nutze ich Twitter nicht. Besitzt für mich keine große Relevanz. Ich verstehe aber Nutzer, denen das nahe geht oder sie sehr viel Gewichtung darauf setzen. Daraus eine “Erbsenzählerei” zu machen, ein Follow für Follow “Spiel” mit zu gehen oder um Follower “nur noch 5 bis zu einer runden Zahl, blah blah” zu bitten, neee ohne mich. Wenn ich z.B. etwas retweete (mache ich mehr, als aktiv selber etwas zu posten), dann nicht für andere, sondern damit ich es für mich in einer Art Archiv als Überblick habe. Wenn es jemanden gefällt, schön 🙂 ich wähle aber Content nicht darauf aus, um zu gefallen. Ich verstehe aber die Relevanz, auch für VSG, um auf Projekte, Themen und Plattformen aufmerksam zu machen. Damit zu wachsen. Als Sprachrohr zu nutzen. Mit der Pflege einer entstehenden Community. Damit entwickelt sich dann auch ein “Sog”, der sehr viel abknappst. Von Privatem, eigenen Emotionen, Energie und und und. Das wird von Außen kaum gesehen.

      Glaube da ist die Balance eine Kunst zwischen einer Verantwortung die wichtig und richtig ist (z.B. kein Rassismus, kein Antisemitismus, keine Beleidigungen usw.) und einer “falsch verstandenen”. Also ständig immer da sein zu müssen, für eine ununterbrochene “Bespaßung” zu sorgen, jeder und jedem eine Antwort “zu schulden” und mehr. Weil so suggeriert. Die Wahrheit ist doch, dass es zu viel von allem und das noch zugleich gibt. Ist jetzt absichtlich überspitzt, mir ist schon bewusst, dass es dazwischen viele Facetten gibt. Dazu mit “Bauchweh Situationen”, die keinen Diskurs wollen, sondern einfach nur stänkern und provozieren. Der Troll lässt grüßen.

      So wie du deine Twitter Pause jetzt anlegst, tut es dir gut und “bremst” VSG nicht. Soweit ich es beurteilen kann. Diese Vorgehensweise vielleicht immer wieder einmal an den Start lassen? Als Ruhe und Erholungsphase und dann wieder aktiver einklinken. Für die Sichtbarkeit ist Twitter nicht von der Hand zu weisen. Ich denke, dass sich zukünftig ein guter Mittelweg ergeben wird. Gemeinsam mit der Community.

      TobiAndré EymannMichael
      1. Ganz lieben Dank für Dein Verständnis und Deinen Zuspruch Wolfgang. Ich trage recht viel nach außen, aber ja, ich glaube auch, dass auch andere ähnliche Gedanken haben. VSG und Twitter haben eine enge Beziehung und dennoch ist da eben nicht immer alles Eitel Sonnenschein.

        Obwohl ich immer wieder das Gefühl habe, auf einem hohen Niveau zu jammern (denn meine Twitter TL ist wirklich großartig), haben die Social Medias natürlich ihre Schattenseiten. Es ist für mich unbestreitbar, dass ihre toxische Wirkung immer wieder einen „Detox“ braucht und man sehr aufpassen muss, nicht zu sehr von ihnen vereinnahmt zu werden.

        Das knifflige am „Zahlenspiel“ und der „Erbsenzählerei“ hat Du richtig umrissen. Projekten hilft natürlich eine große Reichweite, weil sie dadurch mehr Aufmerksamkeit erreichen und auch Diskurs schaffen. Verglichen mit der Buchbranche: natürlich wollen Autoren gelesen werden. Und natürlich hilft auch das Feedback dem Projekt. Ich würde lügen, wenn ich sage, dass mir das vollkommen egal wäre. Gleichwohl muss man seine Identität bewahren und darf sich nicht dem reinen Hinterherrennen, dem Sog (im schlimmsten Fall dem Anbiedern) der Aufmerksamkeit hingeben.

        Das Fazit scheint mir tatsächlich: „Diese Vorgehensweise vielleicht immer wieder einmal an den Start lassen“ – in der Mitte liegt die Wahrheit. Das Problem sind nicht die Menschen auf Twitter, Facebook oder sonstwo. Der eigene Umgang mit den Medien ist die Lösung.

        „Gemeinsam mit der Community“ – das klingt wunderbar.

        Herzlichen Dank für Deine Gedanken!

        WolfgangMichaelTobi
  7. Ich bin da total bei dir, André. Social Media, oder in diesem Fall Twitter, ist ein unglaublicher Zeitfresser und kann sehr viel Energie fressen. Ich hab da ähnliche Erfahrungen wie du. Aus “nur mal schnell Twitter checken” werden gut und gerne mal 2h+ über den Tag verteilt, die ich anders hätte verwenden können. Und das nervt mich gewaltig. Oftmals werde ich dabei auch mit Themen konfrontiert, denen ich aus Eigenschutz eigentlich aus dem Weg gehen wollte.

    Ich denke, du bist da als Blogbetreiber aber auch in einer anderen Position als bspw ich. Du möchtest natürlich viele Leute für den Blog begeistern. Absolut verständlich! Und das geht z.B. auf Twitter schnell und mit relativ wenigen Mitteln. Aber Twitter ist ein schnelllebiges Ding, kaum sind Tweets da, sind sie schon wieder weiter unten in der TL verschwunden. Ich mache mir schon nicht einmal die Mühe und interagiere eher stichprobenartig mit meiner TL. Und das, wie gesagt, frisst schon 2h+.

    Im Gegensatz zu Leute für einen Blog begeistern ist es mir dabei mittlerweile relativ egal, ob ich Follower verliere, oder mein Twitteraccount ganz verschwindet. Tatsächlich denke ich auch schon länger darüber nach und habe meine Zeit dort ebenfalls gerade ziemlich runtergefahren, denn mein Privatleben erfordert aktuell meine ganze Aufmerksamkeit. Das mag ein temporärer Gedanke sein, daher habe ich auch noch nicht entschieden. Versteht mich bitte nicht falsch, ich mag die Menschen dahinter, mit denen ich mich über einige Themen austausche. Aber es ist viel Zeit nebenbei, die für meinen Alltag ehrlich gesagt auch kaum nachhaltig ist. 280 Zeichen sind für eine Anregung gut und für einen kleinen Schnack, für mehr braucht es aber auch mehr.

    Ich denke, André, dass du deine Statistiken sowieso im Blick hast und merken wirst, ob sich der Einsatz von Twitter wirklich lohnt, oder nur schmückendes Beiwerk ist. Ich könnte mir auch Lenny’s Gedanken vorstellen, dass mit Twitterverzicht die Reichweite stark eingeschränkt wäre. Die angesprochenen, automatisierten Tweets könnten ein guter Kompromiss sein, wenn du ansonsten Twitter fernbleiben möchtest.

    MichaelAndré Eymann
    1. Ich finde alles was Du schreibst sehr nachvollziehbar und wie erwähnt bin ich mittem im Lernprozess Twitter. Irgendwas muss nach 36.186 Tweets (seit Mai 2013; das sind 4.020 Tweets pro Kalenderjahr oder 335 Tweets pro Monat!) anders werden. Mir ist ziemlich klar, dass Twitter nicht nur schmückendes Beiwerk, sondern eher ein integraler Bestandteil von VSG ist. Aber mein Umgang damit muss sich ändern. Und dafür ist die Auszeit ideal. Reflexion braucht Abstand. Auf jeden Fall muss ich Social Media besser zuschneiden und sinnvoller nutzen. Und das werde ich. Danke für Deinen wertvollen Kommentar Tobi!

      SvilaMichaelTobi
  8. Ich denke, wer auf Social Media, wie in diesem Falle Twitter, verzichtet, kann vor dem Problem stehen, seine Gruppe oder seine Reichweite einzuschränken. Gerade wenn der Inhaber der Seite auf Verbreitung auf Twitter oder anderen sozialen Medien verzichtet. Klar kann, gerade bei VSG, der Autor/die Autorin seine/ihre Texte selbst bewerben und viele machen das ja auch, aber es ist doch noch etwas anderes, ob du André, den Text quasi offiziell bewirbst.

    Über die Vor- und Nachteile von Twitter und Blogs kann man lange diskutieren. Es gibt sie nunmal und ich finde Aussagen wie, ja früher gab es auch Blogs und da waren auch immer Leute und haben die Texte gelesen. Ja, mag sein, aber Fakt ist, dass es nunmal heute Twitter und Co gibt und sie eigentlich essentiell sind für den Erhalt eines Blogs oder einer Website. Die eigentliche Frage ist ja, wie ich eine Diskussion auf Twitter oder einfach nur die Leute die den Text liken, retweeten usw. auf den Blog bekomme. Man sollte ja meinen, der Klick auf einen Link wäre keine große Sache und dann zumindest den Artikel positiv zu bewerten oder gar einen Kommentar zu hinterlassen. Ich glaube dafür gibt es keine einfache Antwort. Sonst gäbe es schon Lösungen.

    Der Umgang mit Twitter liegt allerdings bei jedem selbst. Ich kann beschränken wer antworten kann, wer retweeten kann wem ich folge, wen ich lese und wie sehr ich mich damit beschäftige und auch womit.

    MichaelTobiAndré Eymann
    1. Das ist ein sehr wertvoller und realistischer Meinungsbeitrag Lenny! Ich stimme Dir in allen Punkten zu. Momentan habe ich die folgenden Gedanken dazu: die Auszeit von VSG bei Twitter sollte erst einmal eine Auszeit bleiben. Dafür habe ich gleich mehrere Gründe. 1. weil ich es persönlich brauche (puh!), 2. weil ich sehen will, wie sich der Blog ohne Twitter entwickeln kann und 3. überlege ich automatisierte Tweets für neue Beiträge (und evtl. auch Kommentare) einzusetzen. Mal sehen, zu welchem Ergebnis mich das “Experiment” führen wird. Ich bin mir aber das sicher, dass ich es in den letzten Jahren mit der Interaktion meinerseits zu gut gemeint habe. Twitter hatte einfach zu viel Zeit und Raum in meinem Leben eingenommen. Bereits jetzt entwickle ich Ideen, wie man hier und da auch ohne den blauen Piepmatz auskommen könnte.

      WolfgangTobiMichaelSvila
  9. Social Medias dürften ja auch nur Aggregatoren sein, was man daran erkennen kann, dass hier und da nach einem Algorithmus-Wechsel einige Plattformen/Blogs/Podcasts arg ins Straucheln geraten. Blogs waren schon vor dem weltweiten Zugang zu Facebook erfolgreich, die Empfehlungen erfolgten dann auf anderen Wegen. Und Podcasts gründeten ja auf RSS, also auch etwas, was vor den Social Medias vorhanden war. Was sich änderte, ist meiner Meinung nach, wie schnell Blogs, Podcasts etc. zugänglich sind – PC, Tablet, Smartphone oder höchgezüchteter Medienplayer: Vieles davon klinkt sich ins Netz ein und somit bist du nur wenige Klicks entfernt davon, auch mal schnell in Podcasts oder Blogs reinzuhören bzw. reinzulesen.

    MichaelTobiAndré Eymann
    1. Sicher sind Social Medias Aggregatoren. Ich selbst habe bspw. Twitter im Kontext meines Blogs in der Regel als Marketinginstrument genutzt. Auf der anderen Seite ist “mein” Twitter auch eine aktive soziale Community, die einerseits wie eine thematische Waschmaschine funktioniert und andererseits den direkten Zugang zu vielen netten Menschen ermöglicht.

      Was mich umtreibt: wenn ich Twitter nun als Aggregator (und Teil meiner Blogkultur) “abschalte”, welchen Impact hat das auf den Blog? Es gibt eine recht große Schnittmenge von Menschen, die sich in beiden Lagern befinden. Twitter eignet sich gut zum Befördern von Themen (weil es technisch unglaublich “handy” und schnell ist, wie Du schon erwähnst) und somit den Diskurs befeuert. Auf der anderen Seite “zerstört” es Denkräume, weil so vieles aus dem Kontext gerissen wird, toxisch ist, oder eben die Müsliflocken am Morgen abgeledert werden. Tendenziell glaube ich schon, das Social Medias eine “Kultur des Ressentiments” sind (Zitat, Dirk von Lotzow).

      Anhand der Güte der Kommentare auf VSG resümiere ich beispielsweise, dass Twitter oder Instagram Blogs in Sachen Diskurs nicht das Wasser reichen können. Und gleichwohl frage ich mich: kann man bei Internetprojekten wie Blogs oder Podcasts heute ohne Twitter, Instagram oder Discord leben? Oder ist man “gezwungen” sich dem SM-Dikat zu unterwerfen und muss es, mit allen Konsequenzen, mittragen?

      TobiMichael
  10. Das verstehe ich, André. Ich hab das an anderer Stelle auch schon erwähnt, aber beteilige mich gerne auch öffentlich hier an der Diskussion.

    Bei Twitter habe ich echt ziemlich Angst, sobald man mal nen Meter links oder rechts der Games Bubble geht, ist man gleich in einem supertoxischen Gebiet. Das macht die Plattform, und die sozialen Medien für mich allgemein, so unangenehm.

    Das Problem bei sozialen Medien ist ja auch, dass sei vom Konflikt leben, von der Interaktion der User untereinander. Und wie leicht kann man die Userschaft aufheizen indem man ihnen Inhalte aus dem jeweils anderen Meinungsspektrum bietet. Und da in sozialen Medien eben nicht nur Personen sind die eine gewisse Leidenschaft teilen, sondern auch welche aus anderen Interessensgruppen oder sogar aus Politik und Gesellschaft kriegt man halt auch viel von den Leuten außerhalb ihres Hobbies mit. Und das Problem ist dass die Leute dann ihre Färbung aus den politischen hitzigen Diskussionen in die Hobbies rein bringt.

    Ich erinnere mich daran dass mich mal jemand für meine FF14-Screenshots dumm angemacht hat. Von wegen was ich mir erlauben würde als jemand dem Umweltschutz wichtig ist mich an so einem energiefressenden MMO teilzunehmen. Das fand ich schlimm.

    Ganz interessant auch bei Twitter – ich folge teilweise extremen Accounts aus allen Richtungen, und Twitter versucht mir immer Trends vorzuschlagen, die maximal giftig sind. Das find ich richtig verachtenswürdig, dieser bewusste Versuch, Menschen anzustacheln um eine Interaktion zu erzwingen

    TobiWolfgangMichaelAndré Eymann
  11. Ich möchte hier mit euch ein paar Gedanken zum Thema Blogs und Social Media teilen. Wie die meisten von euch wissen, mache ich seit dem 10.05.2022 eine längere bis lange Twitter-Pause. Der Grund ist, dass ich mehr Ruhe haben möchte und mir die ständige Interaktion mit dem Smartphone und Twitter einfach zu viel geworden ist. Das liegt natürlich primär an mir und nicht an den Menschen auf Twitter. In diesem Zusammenhang schwirren viele Gedanken in meinem Kopf herum, die ich hier stichwortartig festhalten möchte:

    – Videospielgeschichten hat Twitter unglaublich viel zu verdanken. Ohne Twitter wäre VSG heute nicht da wo es ist. Und ich weiß nicht, ob VSG sich weiter so gut entwickeln kann, wenn Twitter nicht mehr aktiv als Kanal gepflegt wird. Das alles ist mir klar.
    – Twitter saugt auf der anderen Seite leider unglaublich viel Zeit (und Energie) von mir. Zeit, die vermutlich besser in den Texten, der Betreuung der Autor:innen und im Blog aufgehoben wäre.
    – Meine Twitter TL ist relativ sauber und ich sehe kaum Tweets die mich triggern, wie beispielsweise Politik, toxische Diskussionen usw. Dennoch bleibt man nicht ganz davon verschont.
    – Ich versuche grundsätzlich weniger Zeit mit dem Smartphone zu verbringen. Auch auf anderen Ebenen. Es verunreinigt meinen Geist einfach zu sehr und die Frequenz ist nicht zu ertragen.
    – Ich fühle, dass VSG eine starke Community – und vielleicht auch eine kritische Masse erreicht – hat. Möglicherweise ist die Community stark und unabhängig genug, um den Verzicht auf Twitter auszugleichen.
    – Mich schmerzt es natürlich auch, den Kontakt mit so vielen lieben Menschen meiner TL auf Twitter nicht mehr pflegen zu können. Gleichwohl gibt es ja eben auch andere technische Möglichkeiten dafür.
    – Die oft erwähnte Trauer über den Verlust des “Pre-Social-Media-Internets” teile ich. Vielleicht aber muss man einfach nur lernen dennoch nicht immer nur hinterherzurennen. Der SM-Zwang kann doch auch nicht die Lösung sein.
    – Tweet automatisieren? Darüber denke ich bereits nach. Das könnte ein “Kompromiss” sein. Auf der anderen Seite freue ich mich über jedes neue Abonnement im Blog und die “Unabhängigkeit” von Twitter.

    Schlussendlich gipfelt das Thema auch in der für mich noch offenen Fragestellung, ob oder wie Blogs ohne Social Media auf die Dauer überleben oder erfolgreich sein können.

    Wenn ihr Gedanken zum Thema habt, teilt sie gern mit mir. Ich würde mich freuen, mit euch darüber zu sprechen.

    TobiMichael
    1. Lieber André, ich persönlich finde es gut, dass du eine Twitterpause machst: du sagst ja selbst, dass dir die Interaktion mit Smartphone und Twitter zu viel geworden ist, mal ganz abgesehen von der Zeit, die man für Twitter “verbrät”. Ich kann all deine Gedanken sehr gut nachvollziehen!

      Und ich weiß nicht, ob VSG sich weiter so gut entwickeln kann, wenn Twitter nicht mehr aktiv als Kanal gepflegt wird

      .

      Da würde ich es auf den Versuch ankommen lassen. Bei VSG schätze ich den respektvollen Umgang und die Qualität der Inhalte sowie die Freiheit, nicht einem Zwang zu einer getakteten Kommunikation unterliegen zu müssen. Also: “Klasse statt Masse”, wenn ich es etwas flaps formulieren darf.

      TobiAndré Eymann
      1. Lieber Michael! Es ist schön zu lesen, dass Du VSG mit dem Credo “Klasse statt Masse” in einem Atemzug nennst und Verständnis für mich hast. Ich denke auch: es ist einen Versuch wert und ich möchte auch sehen, wie sich die Dinge entwickeln. Auf jeden Fall spüre ich schon jetzt, dass mein Kopf “freier” ist, als vorher. Das kann nicht verkehrt sein. Danke für Deinen Kommentar!

        TobiMichael