Über die Grugapark Poké-Liga und wie sie mein Leben bereichert hat

Veröffentlicht in Videospielgeschichten
Mit Kommentaren von Sandra, Wolfgang, André Eymann, Jochen, Tobi, Michael

Seit Wochen habe ich mich auf diesen Tag vorbereitet, meine Pokémon mit Bedacht gewählt und trainiert, mein liebstes Outfit für einen warmen Sommertag herausgesucht und meinen Rucksack mit Snacks, Getränken und allem, was das 3DS- und Park-Besucher-Herz begehrt, gefüllt. Es ist so weit, mein erster Besuch als Teilnehmerin der Grugapark Poké-Liga steht an!

So oder so ähnlich waren meine Gedankengänge im Sommer 2016, nachdem ein Freund mir ein Ticket für ein Pokémon-Fan-Event im Grugapark Essen anbot. Der Park agiert dabei als riesige Reallife-Region, die man aus der bekannten Videospiel-Reihe kennt.

Man läuft durch den wunderschönen Park, sucht dabei mithilfe einer Karte Arenen auf, um dort Orden in hitzigen Pokémon-Kämpfen gegen Arenaleiter*innen zu sammeln. So hieß es. Da ich in Essen geboren wurde und demnach den Grugapark schon ewig kenne und liebe, ließ ich mir diese Chance nicht entgehen.

Dass dieser eine Tag mein Leben so verändern und die darauffolgenden Jahre bereichern würde, hätte ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht gedacht.

Einführung in die Welt der Grugapark Poké-Liga

Angekommen am sonnigen Morgen des Event-Tages, reihen wir uns in einer Schlange von Teilnehmer*innen vor dem Musik-Pavillon, der sich nahe des Haupteingangs des Parks befindet, ein. Ein Plan, wann und wie das Event stattfindet, wurde uns vorher via Social Media sowie über die Homepage mitgeteilt. Im Musik-Pavillon wird es eine Begrüßung und Ansprache geben.

Ich merke, wie aufgeregt und gespannt ich bin, und schaue mich ein wenig um. Die anderen Teilnehmer*innen sehen genauso vorfreudig aus wie ich. Coole Pokémon-Shirts, Cosplays und schöne Outfits lassen sich betrachten.

Die Schlange vor dem Einlass des Musik-Pavillons
Die Schlange vor dem Einlass des Musik-Pavillons

In den vorderen Reihen tut sich was. Ah, es ist so weit und der Einlass beginnt! Als wir an der Reihe sind, werden wir von freundlichen Helfer*innen begrüßt, welche unsere Tickets kontrollieren, und weiteren, die uns eine Papiertüte aushändigen, die mit allerlei Dingen gefüllt ist.

Darin befinden sich neben Kugelschreibern, Stickern und anderen kleinen Geschenken eine große, bunte Karte der Gruga-Region sowie ein sehr schön gestalteter Trainer-Pass. Diesen gilt es, auf unserem Abenteuer mit Orden zu füllen.

Wir finden uns im bestuhlten Musik-Pavillon ein und suchen einen schönen Platz mit guter Sicht auf die Bühne. Sie ist geschmückt mit allerlei Plüsch-Pokémon und Aufstellern. Die Akustik hier ist der Wahnsinn. Von überall schallen aufgeregte Stimmen herüber. Kurz nachdem alle Platz genommen haben, beginnt die Anrede.

Ein Professor in einem weißen Kittel betritt die Bühne und stellt sich vor. Professor Kastan der Name. Er begrüßt alle Teilnehmer*innen zum Beginn ihrer Reise in die Gruga-Region und erklärt, was uns heute Spannendes erwartet.

Die Karte der Grugapark Poké-Liga Region 2016
Die Karte der Grugapark Poké-Liga-Region 2016

Im ganzen Park sind Arenen verteilt, welche wie bekannt nach Typen thematisiert sind. (Dies wurde im Laufe der Jahre auf “Themen” abgeändert, u. a. um die Kämpfe spannender zu machen.) Die Standorte sind auf der bereits ausgehändigten Karte markiert.

An den Arena-Standorten angekommen, kämpfen wir an der Seite unserer Pokémon gegen die motivierten Arenaleiter*innen mit Hilfe unseres 3DS und des Spiels “Pokémon Alpha Saphir” oder “Pokémon Omega Rubin”. Wir dürfen ein Team aus drei Pokémon zusammenstellen und mit diesen die Kämpfe antreten. Wenn wir gewinnen, erhalten wir den Arena-Orden. Dieser wird in unseren bereits erhaltenen Trainer-Pass eingeklebt.

Insgesamt gilt es, wie in der Spielereihe bekannt, acht Orden zu erkämpfen, um den Pass somit vollständig zu füllen. Mit diesen acht Orden haben wir die Erlaubnis, die Top 4 herauszufordern und bei Erfolg Champ der Gruga-Region zu werden! Außerdem darf man sich als Teilnehmer*in für das abendliche Turnier registrieren, bei dem es tolle Preise zu gewinnen gibt.

Foto vom Standort der Bühe aus im Musik-Pavillon
Foto vom Standort der Bühe aus im Musik-Pavillon

Bevor wir unsere Reise antreten, gilt es jedoch, einen Schwierigkeitsgrad festzulegen. (Diese wurden ebenfalls im Laufe der Jahre verfeinert und von drei auf vier Grade erhöht.) Man hat die Wahl zwischen Pokéball, Superball und Hyperball. Pokéball wird liebevoll als Storymodus bezeichnet.

Die Kämpfe sind entspannt, da keine bestimmten Kenntnisse bzw. kompetitives Gameplay vorausgesetzt sind. Superball ist herausfordernder, Kenntnisse und gewisses kompetitives Gameplay ist zu erwarten. Um am Turnier teilnehmen zu können, wird dieser Grad mindestens benötigt. Im Hyperball-Schwierigkeitsgrad geht es zur Sache. Hier ist es wichtig, sich mit EV- und DV-Training, Fähigkeiten und Wesen der Taschenmonster beschäftigt zu haben.

Ich entscheide mich für den Pokéball-Schwierigkeitsgrad, da ich nicht sonderlich kompetitiv spiele und das Event eher entspannt angehen sowie das Drumherum genießen möchte. Nachdem wir unseren Pass ausgefüllt haben, tauchen wir anhand eines kleinen Bühnenprogramms in die Lore der Gruga-Region ein.

Das Programm wird auf einmal unterbrochen und seltsam aussehende Gestalten stürmen die Bühne! Wenn das mal nicht die bösen Teams sind! Sie raten den Teilnehmenden, sich besser nicht mit ihnen anzulegen und ihren Plan nicht zu vereiteln, woraufhin sie mit kraftvollen Schritten die Bühne verlassen.

Die Arenaleitenden der Grugapark Poké-Liga 2016
Die Arenaleitenden der Grugapark Poké-Liga 2016

Es gibt zwei böse Teams. Team Seed und Team Deed. Team Seed möchte alle Pokémon befreien und die Natur neu besiedeln, während Team Deed alle Pokémon besitzen und Profit aus ihnen schlagen will. Ihre Mitglieder befinden sich ebenfalls im Park, kreuzen die Wege der Teilnehmenden und fordern sie heraus. Außerdem gibt es NPCs, die im Park umherlaufen und die Teilnehmenden herausfordern, so wie in der bekannten Spielereihe.

Nachdem wir nun mit Wissen und Vorfreude gewappnet wurden, wagen wir uns ins Abenteuer der Gruga-Region!

Die Reise beginnt!

Mit der Karte als schönem Orientierungspunkt wandern wir durch den weitläufigen und abwechslungsreichen Park, der neben einem Wasserfall, vielen bunten, ausgefallenen Blumenbeeten und einer eigenen Bimmelbahn so einiges zu bieten hat.

Die Arenen selbst sind passend zum Typ wundervoll geschmückt, auch die Standorte der Arenen sind, wenn möglich, passend zum Arena-Typ gewählt. Dadurch, dass der Park so facettenreich ist, bieten sich viele kreative Möglichkeiten. Die Arenaleitenden tragen Cosplays, die ihren Typ widerspiegeln und kämpfen In-Character gegen uns. Die Kämpfe sind unterhaltsam und die Teams wohlbedacht und passend gewählt.

Auch wenn ich auf der leichtesten Schwierigkeitsstufe spiele, freue ich mich über jeden Sieg und verspüre Stolz, einen Orden errungen zu haben.

Ein Teil der Dekoration der Psycho-Arena
Ein Teil der Dekoration der Psycho-Arena

Mitten auf unserer Reise durch die Gruga-Region fragen uns zwei Herren mit ausgebreiteter Karte in den Händen, ob wir wissen, welcher Typ der der nächstgelegenen Arena ist. Wir können es selbst nur raten und geben unseren Tipp ab. Einer der beiden Herren trägt eine Ash-Ketchum-Weste und einen Hut, den wir im Laufe der Jahre immer wieder sehen werden.

Dies war die erste Begegnung mit Sir Pommes und Dengeki Gamer, die wir im Laufe der Jahre durch die Grugapark Poké-Liga kennenlernen durften und mittlerweile zu unseren wundervollen, guten Freunden zählen können.

Im Laufe der Jahre gab es so einige Begegnungen und Freundschaften, die wir aufgrund der Grugapark Poké-Liga erfahren konnten. Sowohl unter den Teilnehmenden als auch unter den Leuten des Teams ist zu spüren, mit wie viel Leidenschaft und Freude man auf dieses Event geht.

Auch wenn wir uns in diesem Bericht gerade im Jahr 2016 befinden, kann ich sagen, dass wir mittlerweile zum Teil einer großartigen Gruppe aus Menschen voller Leidenschaft für ein wundervolles Projekt geworden sind.

Zurück zu unserer Reise ins Jahr 2016. Nachdem wir einige Orden in interessanten Arenen ergattern konnten, erreichen wir die Stahl-Arena, welche sich am Fuße eines großen Stahlturmes befinden. Die dortigen Arenaleiter sind in atemberaubenden Steampunk-Kostümen anzutreffen. Der Kampf ist sehr spannend, sodass ich ihn nur sehr knapp gewinnen kann. Dies war das erste Match, das meine Begleitung verlor, nachdem auch dieser Kampf sehr hitzig und knapp war.

Foto der Stahl-Arena
Foto der Stahl-Arena

Nachdem wir die Eis-Arena-Herausforderung eiskalt gewinnen, bahnen wir unseren Weg als Nächstes zur Geist-Arena. Diese ist leicht versteckt im Dickicht eines kleinen Waldes zu finden. Ein meiner Meinung nach toller Teil des Abenteuers der Grugapark Poké-Liga ist es, den genauen Standort der Arenen zu entdecken. Denn auch wenn sie auf der Karte verzeichnet sind, sind manche Orte nicht sofort offen erkennbar, weshalb man den Park mal mehr, mal weniger intensiv erforschen muss.

Sobald wir den Wald betreten und das gleißende Sonnenlicht vom Dickicht der Bäume geschluckt wird, ändert sich die Stimmung schlagartig. Jeder Schritt wird vom dunklen, mit Rindenmulch bedeckten Boden gedämpft. Einzig und allein die mit tiefer Stimme gesprochenen Ausrufe eines Arenaleiters sind zu hören.

Foto der Geist-Arena, auf der eine von zwei Arenaleiter*innen zu sehen ist
Foto der Geist-Arena, auf der eine von zwei Arenaleiter*innen zu sehen ist

Als wir aufschauen, sehen wir in die Quelle der Ausrufe. Eine Gestalt mit tiefschwarzen Augenhöhlen, bedeckt mit einer schwarzen Kapuze, die in einem langen Gewand weitergeführt wird und den ganzen Körper umhüllt, steht vor uns. Somit stehen wir unserer nächsten Herausforderung gegenüber. Auch diesen Kampf können wir für uns gewinnen und verlassen den dunklen Wald mit etwas Gänsehaut und einem Orden mehr in der Tasche.

So führen wir unseren Weg weiter, bis wir beim finalen Kampf in der Drachen-Arena den letzten, achten Orden erhalten. Mein Trainerpass ist somit gefüllt, ich habe mein persönliches Ziel dieser Reise erreicht. Wir machen uns langsam auf den Weg zurück zum Musik-Pavillon.

Mein mit Orden gefüller Trainerpass der Grugapark Poké-Liga 2016
Mein mit Orden gefüller Trainerpass der Grugapark Poké-Liga 2016

Am Musikpavillon angekommen, sehen wir, dass sich neben uns einige andere Teilnehmende ebenfalls dort einfinden. Viele aufgeregte Erlebnisberichte schwirren durch die Luft und wir sehen, wie bereits die Vorbereitungen des Turniers im vollen Gange sind. Wir sind dieses Mal nur Zuschauer*innen des Turniers und lassen den Abend entspannt ausklingen.

Fazit meiner ersten Reise durch die Gruga-Region

Auf dem Weg nach Hause lasse ich den Tag Revue passieren und realisiere, dass es um viel mehr als das Sammeln von Orden ging.

Ich habe neben diesen so viele wertvolle Erfahrungen gesammelt und Begegnungen erlebt, die sich für immer in meinem Herzen eingebrannt haben. Zu sehen, wie viel Herzblut und Liebe in dieses Event voller Gleichgesinnter gesteckt wurde, hat mich regelrecht sprachlos gemacht. Schon auf dem Heimweg, mit dem Kopf an die Fensterscheibe gelehnt, durch die man den dunkler werdenden Himmel sehen kann, wusste ich, dass dies nicht mein letzter Besuch dieses Events war.

Weitere drei Jahre in Folge besuche ich die Grugapark Poké-Liga mit absoluter Faszination als Trainerin und kann sagen, dass sie mit jedem Jahr besser wurde. Kleine sowie große Probleme wurden gelöst, die Technik wurde von Jahr zu Jahr besser, die Arenen konnten dank Umstellung auf “Thema” statt “Typ” noch kreativer umgesetzt werden, wodurch das Abenteuer noch spannender wurde, und vieles mehr.

Foto aus dem Zug auf dem Weg zur Grugapark Poké-Liga in Essen
Foto aus dem Zug auf dem Weg zur Grugapark Poké-Liga in Essen

Nach vier wundervollen Jahren als Teilnehmerin habe ich mich dazu entschlossen, dem Event etwas zurückzugeben und mein Bestes in den Reihen der Helfenden zu geben.

Die Grugapark Poké-Liga 2022 (welche nach einer zweijährigen Pause stattfand) war somit meine erste hinter den Kulissen und ich bereue es kein Stück, diesen Schritt gewagt zu haben. Die Leidenschaft und der Zusammenhalt, welche schon als Teilnehmerin zu spüren waren, werden hinter den Kulissen noch viel klarer. Wie viel Arbeit hinter so einem Event steckt, wird einem dann erst wirklich bewusst, und meine Faszination stieg somit noch mehr. Die Grugapark Poké-Liga 2022 war ein wundervolles Event, welches mich wieder einmal vorfreudig auf das nächste Jahr zurückgelassen hat.

Wäre die Grugapark Poké-Liga 2016 nicht gewesen, hätte ich nie gedacht dass ein Event so viele gute Spuren voller Freude hinterlassen kann und zu einem so fest verankerten Teil meines Lebens werden könnte.

Meine Begleitung (Dennis) und ich auf der Grugapark Poké-Liga 2017
Meine Begleitung (Dennis) und ich auf der Grugapark Poké-Liga 2017

Quelle der Fotos (wenn nicht eigene Fotos) via der Presse-Seite der Grugapark Poké-Liga: Fotos Grugapark Poké-Liga 2016

KentWolfgangNadineMichaelTobiAndré Eymann

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Kommentare14

  1. Hallo Sandra,

    hach, es ist immer wieder schön, zu sehen, wie Spiele (in welcher Form auch immer) Menschen zusammenbringen können. Ich bin ja schon ein Semester, dass noch große Monitore quer durch die Gegend geschleppt hat, damit wir auf den LANs miteinander und nebeneinander spielen konnten. Freundschaften von damals bestehen auch bei mir zum Teil noch heute, fühle das daher wirklich sehr.

    Nintendo gehört bei mir sowieso seit jeher mit dazu. Auch wenn Pokémon nicht den größten Part meiner Leidenschaft ausmacht. Arceus wartet dennoch auf das ausprobiert werden. Sag, hast du vom Gefühl her, von den Menschen her die Atmosphäre in 2022 anders erlebt, also noch 2016? Abgesehen von der “Mitarbeit hinter den Kulissen”? Gibt es eigentlich noch andere Events im Grugapark? Ich kenne mich dort leider so gar nicht aus. Ich gucke bei Gelegenheit auf alle Fälle noch einmal auf deinen Blog vorbei. Einen kleinen Blick habe ich schon gemacht.

    Lieben Dank für deine Geschichte!

    TobiSandraMichaelAndré Eymann
    1. Hallo Wolfgang,

      vielen Dank für deinen Kommentar! 🙂 Die Zeiten habe ich (leider) nicht mehr miterlebt, stelle sie mir aber wahnsinnig toll vor und hätte gern Monitore geschleppt. 🙂 Freut mich, dass du dort langjährige Freunschaften finden konntest. 🙂

      Tatsächlich würde ich sagen, dass die diesjährige Atmosphäre recht ähnlich war zu der von 2016. Technisch gesehen gab es nämlich einen Faktor, der die diesjährige Gruga Liga etwas nostalgisch gestaltet hat. Der Musik-Pavillon, der sonst immer als Zentrale des Events dient, stand aufgrund von Wartungsarbeiten leider nicht zur Verfügung, weshalb der zentrale Standort inklusive Bühne, Info-Stand etc. spontan umdesponiert werden musste. Er wurde auf eine große Wiese in der Nähe des Musik-Pavillons (Dahlien-Arena) verlegt. Stühle standen leider auch nicht bereit, weshalb es sich die Teilnehmenden auf der sonnigen Wiese gemütlich gemacht haben um dem Bühnenprogramm zu folgen. Ganz wie bei der allerersten Gruga Liga 2015, habe ich mir sagen lassen, denn dort war ich noch nicht dabei. 🙂

      Abgesehen davon, würde ich zumindest vom Feedback der Teilnehmenden einschätzen, dass die Stimmung freudig und sehr positiv war, so wie ich sie 2016 ebenfalls wahrgenommen habe. Auch wenn ich dieses Jahr eine andere Erfahrung als sonst hatte, kann ich dies so unterschreiben. Neue wie Bekannte Gesichter waren dabei, zudem gab es erstmals Info-Punkte im Park verteilt, wodurch sich auch Parkbesucher*innen, die einfach so im Park spazieren waren, über das Event informieren konnten.

      Im Laufe der Jahre würde ich aber sagen, dass sich die Atmosphäre stätig positiver gestaltet hat. Ich schätze das liegt u.a. daran, dass es einen Feedback-Bogen nach dem Event gibt, bei dem Teilnehmende und Leute des Teams die Möglichkeit haben, Vorschläge zu machen und Kritik zu üben, die soweit möglich angenommen und umgesetzt wird. 🙂

      Der Grugapark Essen ist in dem Fall “nur” die Location des Events und kein Event des Parks selbst. Der Park hat jedoch auch eigene Events, u.a. das “Parkleuchten”, verschiedene Konzerte im Musik-Pavillon etc. Da ich diese Events jedoch nicht genau verfolge, hier mal der Link zum Park. 🙂

      Vielen Dank für’s vorbeischauen auf meinem Blog! In letzter Zeit ist da leider nicht viel passiert, ich gelobe jedoch Besserung. 😉

      Danke nochmal für’s Lesen und einen schönen Tag noch! 🙂

      LG
      Sandra

      WolfgangTobiMichael
  2. An sich ein schöner Bericht, der sich wegen der Gendersprache aber extrem schlecht liest. Warum „Teilnehmende“ aber dann „Arenaleiter“? Grausig!

    1. Hallo Jochen,
      an der einen Stelle, an der ich “Arenaleiter” geschrieben habe, habe ich explizit die Arenaleiter der Stahlarena angesprochen, welche ausschließlich männlich waren. Diese sieht man auch auf dem Bild an entsprechender Stelle, demnach ist mein gendern korrekt gewesen. Sorry falls dies nicht offensichtlich war.

      TobiMichaelAndré Eymann
    2. Hi Jochen, wenn Du den Bericht “an sich” schön findest, warum schreibst Du dann einen Kommentar, der sich nur auf’s Gendern beschränkt und gehst somit gar nicht auf den Inhalt des Beitrags ein? Ich finde übrigens überhaupt nicht, dass er sich “extrem” schlecht liest. Ganz im Gegenteil. Schade, dass Du Deine Energie auf nur einen negativen Aspekt abstellst.

      TobiSandraMichael
      1. Hallo André,

        gerne erläutere ich Dir, warum ich den negativen Aspekt der Gendersprache so hervorhebe. Ich habe den Bericht gelesen, für informativ und unterhaltsam befunden und hätte ihn so auch positiv bewertet, wenn nur nicht gegendert würde. Dieses ideologisch bedingte Gestammel verleidet mir regelmäßig den Konsum diverser Medien. Ich betone das deshalb, weil ich Medien, die sich des „Neusprechs“ bedienen, eigentlich von vornherein ignoriere. Alternativen gibt es genug. Deine Seite aber besuche und genieße ich seit Jahren als stiller Leser und empfand es immer als angenehm, daß hier noch Hochdeutsch verwendet wurde. Ich hoffe, ich konnte Dir damit helfen und verstehst jetzt, wie ich meine Energie einteile.

        1. Danke für Deine Erläuterungen Jochen. Was Du geschrieben hast, wäre von Anfang an hilfreich gewesen. Dann wäre die Reaktion wahrscheinlich auch differenzierter ausgefallen.

          Also: zunächst bin ich der Meinung, dass bei uns jeder so schreiben soll wie es ihm gefällt. Es gibt bei VSG keinen “ideologisch forcierten” Weg sich auszudrücken. Anders gesagt: ich nehme keinen Einfluss auf die Ausdrucksformen. Das will ich auch gar nicht, denn es würde dem Prinzip der subjektiven Authentizität von VSG wiedersprechen. Ich greife nur ein, wenn die Netiquette in meinen Augen missachtet wird.

          Übers Gendern darf und soll natürlich jeder seine eigene Meinung haben. Die Diskussion dazu ist ja schon sehr alt und ich persönlich respektiere eine sprachliche Gleichbehandlung. Gleichwohl kann ich Dich verstehen, dass es optisch manchmal schwierig ist. Auch weil es so viele Varianten gibt.

          Das letzte was ich möchte, ist das unsere Texte durch ideologische oder gar politische Diskurse zerlegt werden. Deshalb ich es mir auch wichtig, dass Kommentare, die Kritik enthalten, sinnvoll verständlich ausformuliert sind.

          Danke, dass Du VSG seit Jahren beleitest. Das freut mich sehr.

          SandraWolfgangMichael
        2. Hallo Jochen,

          bedanke mich wie André über deine Ausführungen. Das wäre aus meiner Sicht ein etwas gemäßigterer Weg gewesen, hier mit dem Kommentieren zu beginnen. Mit der Türe ins Haus zu fallen, dazu noch mit einer Verallgemeinerung im Gepäck, die scheinbar von deinem Ärger und einer ordentlichen Portion Gereiztheit geleitet ist? Muss jetzt nicht sein. Ja ich weiß, im Netz kann bis zu einem gewissen Grad ja jegliches geschrieben werden. Als Ventil, zum Luft rauslassen und mehr. Trotzdem sollte der Respekt nicht ganz beiseitegeschoben werden. Dein Eingangsstatement kann durchaus anders formuliert sein und trotzdem deine Meinung enthalten.

          Auch wenn ich mich jetzt einer viel gebrauchten Aussage bediene: “Der Ton macht die Musik”. Viele deiner Töne sind ehrlich gesagt nicht notwendig. Weder für deinen Standpunkt, noch sind sie dem Thema zuträglich. Schon gar nicht Sandra gegenüber oder ihrer Geschichte. Es geht ja auch immer um die Wahl der Worte. Du wetterst mit einer für mich schon über das Ziel hinaus gehenden Wortwahl. Ob du dir dessen bewusst bist oder nicht, das lasse ich mal außen vor. Das “von oben herab”, leider kommt das für mich wirklich sehr dominant zum Ausdruck, nun ja.. Kritik kann anders laufen, sollte meiner Ansicht nach anders laufen. Respekt auf Augenhöhe ist manchmal etwas Schönes. Auch oder erst recht im Netz. Vor allem hier auf der VSG Plattform.

          Find es von Sandra sehr nett, überhaupt, und dann auch noch so zu reagieren, wie sie es auf dein Eingangsstatement getan hat. Angebracht wäre aus meiner Sicht eher eine Entschuldigung von deiner Seite. Aber gut, so denke ich darüber. Soll auch nicht Wegweiser für irgendwas sein, zumindest aber ein Denkanstoß. Denn im Netz gibt es momentan schon ein Verhalten vieler, das zu hinterfragen ist. Respekt immer mehr ein Fremdwort zu sein scheint. Ich denke, wir hier bei VSG wollen nicht so sein.

          Wünsche noch viel Freude bei den weiteren VSG Geschichten.

          SandraAndré Eymann
  3. Vielen Dank für deinen Beitrag, Sandra. Du schreibst hier über Pokémon und dieses wiederkehrende Event mit ganz viel Herz und Leidenschaft, das merkt man deinem Text an. Ich persönlich habe keinen Bezug zu Pokémon, verstehe aber gut, dass vor allem das Miteinander hier ganz groß geschrieben wird und solche Events bestätigen das natürlich auch.
    Besonders schön ist es ja, wenn sich durch die gemeinsamen Interessen und die Leidenschaft zu etwas dann Freundschaften im realen Leben entwickeln, wie du es ja selbst auch in deinem Beitrag beschreibst. Dass du jetzt auf die Seite der Mitarbeitenden gewechselt bist, ist eine schöne Sache und bestimmt auch eine tolle Bereicherung für dich selbst und alle ausführenden und besuchenden Beteiligten. Weisst du, wieviele Besucher*innen es dieses Jahr waren und wie groß kann ich mir das Team der Mitarbeitenden vorstellen? Nochmals Danke für deinen Beitrag!

    André EymannSandraMichael
    1. Hi Tobi,

      vielen Dank für deinen lieben Kommentar! Freut mich sehr, dass aus dem Beitrag hervorgeht, wie toll und bunt die Gemeinschaft ist. Dass ich nun Teil dieses Teams sein darf freut mich sehr. 🙂

      Ich schätze, 2016 müssten es knapp 50 Leute im Team gewesen sein inklusive Arenaleitende, NPCs, Helfende und das Böse Team. Teilnehmer*innen waren es knapp 300.
      2022 waren knapp 70 Leute hinter und vor den Kulissen sowie knapp 250 Teilnehmer*innen im Park auf Arenaorden-Jagd.

      Da es leider eine zweijährige Pause geben musste, wurden dieses Jahr weniger Tickets als sonst angeboten, dennoch war das Event ausverkauft. Zwischen 2016 und 2022 waren es meist ca. 300 Teilnehmer*innen. 🙂

      Vielen Dank nochmal und einen schönen Tag!

      LG
      Sandra

      MichaelTobiAndré Eymann
  4. Liebe Sandra, auch von mir ein ganz herzliches Dankeschön für Deinen wunderbaren Bericht! Ich selbst bin kein fester Bestandteil der Pokémon-Welt, aber was Du berichtest finde ich großartig. Ich liebe es, wie Videospiele Menschen verbinden und das gemeinsame Interesse daran zu Veranstaltungen wie dieser führt. Am meisten gefällt mir daran die Offenheit und Vielfalt der Gemeinschaft.

    Das eine Foto in Deinem Beitrag mit dem kleinen Jungen („Foto der Stahl-Arena“) bringt es auf den Punkt. Er wird sich bestimmt später daran erinnern können. Es ist einfach wundervoll zu sehen, mit wie viel Leidenschaft und Liebe sich die Teilnehmer, aller Altersklassen, dort begegnet sind.

    Das Du in diesem Jahr hinter den Kulissen mitgeholfen hast und damit (und übrigens auch mit Deinem Beitrag hier) etwas zurückgibst, zeigt deutlich, wie das Event die Menschen berührt.

    Danke für Deinen Text!

    WolfgangSandraTobiMichael
    1. Hi André,

      vielen Dank für deine lieben Worte. <3 Freut mich sehr, dass der Beitrag gefällt und er zeigt, wie toll das Event ist und Leute zusammen bringt.
      Absolut, es werden wirklich alle möglichen Altersklassen angesprochen. Auch wenn die Altersklassen sehr gemischt sind, würde ich sagen dass das Durchschnittsalter bei ca. 20-30 Jahren liegt. Ich schätze das ist die Generation, die mit Pokémon groß geworden ist und sie weiterhin als Teil ihres Lebens sehen. 🙂 So oder so ist es schön zu sehen wie bunt, kreativ und vielfältig die Community ist und wie Viele Spaß an Pokémon haben.

      Vielen lieben Dank dass ich diesen Beitrag hier schreiben durfte. Ich wünsche dir noch einen schönen Tag! 🙂

      LG
      Sandra

      MichaelTobiAndré Eymann
  5. Hallo Sandra, vielen Dank für den spannenden Einblick in dieses Event. War 2016 nicht auch das Jahr von Pokémon Go?
    Toll jedenfalls, dass du über dieses Event Freundschaften geschlossen hast und dass es da eine so bunte Community gibt!

    TobiAndré EymannSandra
    1. Hallo Michael, vielen lieben Dank für deinen Kommentar! 🙂 Ja genau, vor allem 2016 war Pokémon Go hoch im Kurs. Viele der Teilnehmenden haben es auf den Wegen zu den Arenen parallel gespielt, manche sind einfach so als Besuchende im Park gewesen und haben die App ordenlich genutzt und Arenen eingenommen. Ich selbst habe es an dem Tag nicht gespielt, da ich mehr mit dem Event beschäftigt war, abseits der Gruga Liga war ich jedoch voll dabei. 🙂
      Absolut, ich bin sehr froh dass es dieses Event gibt und es so ein toller Teil meines Lebens geworden ist.
      Vielen lieben Dank fürs Lesen! <3

      TobiAndré EymannMichael