Spaziergang mit Stil – FLOWER

Mit Kommentaren von Svila, Tobi, Jessica Kathmann, Farmer Slide Joe Bob, André Eymann, Michael, Christian Wöhler.

Wie bringt ein Spiel jemanden zum Nachdenken? Zum Grübeln und Staunen? Zum In-sich-kehren und Weltverbessern? Es muss nicht direkt ein Triple-A-Rollenspiel sein, oder das jüngste Kriminalverbrechen des Jahrhunderts, verfasst als Horrorgame. Es steckt im Detail, im kleinen Feinen. Und FLOWER ist ein Game, das mich nicht nur zum Blumenpflanzen brachte. Es brachte mir mein Kunterbunt zurück, dass ich in meiner düsteren Depression verlor…

Grau in grau

Viel Verkehr heute. Alle gestresst. Stressige Zeiten. Jeder muss zur Arbeit. Oder sonst irgendwo hin. Ich kann mir in diesem Moment nicht vorstellen, in einer solchen Stadt zu leben. Ich möchte nicht von so viel Verkehr, so viel Tumult, so viel Stress und Metall umgeben sein.

Ich lebe derzeit in dem äußeren Stadtteil einer Kreisstadt, einem “Dorf” und finde es großartig. Morgens weckt mich Vogelgezwitscher und grasende Kühe. Ich werde durch den Tag begleitet mit Sonnenschein, Regenschauern oder Schneestürmen. Auf meinem Balkon kann ich mir die Zeit nehmen eine Tasse Tee zu trinken, mich hinzusetzen und in die Ferne zu schauen. Dort sehe ich Bäume, Weiden und höre … nichts.

Doch wenn ich im Spiel aus dem Fenster schaue … man, was würde mir das alles auf den Keks gehen! Der Lärm und das Grau von draußen dringt in Mark und Bein, wie ein schlimmer Kälteeinbruch. Und neben dem Bildschirm, da steht ein Blumentopf. Etwas trostlos sieht er aus, so geknickt, wie die Pflanze darin hängt. Doch wir treten näher an die Pflanze heran, bis sie uns ihre Geschichte offenbart und uns mitnimmt in eine Welt, so farbenfroh, lebendig und so schön!

Kunterbuntes Treiben - FLOWER
Kunterbuntes Treiben – FLOWER

Grün wie die Hoffnung

Es ist wirklich so wunderschön hier, an dem Ort, wo ich bleiben und verweilen möchte. Ich, die Pflanze (ich sehe aus wie eine Tulpe) stehe inmitten von grünem Gras und leuchte, als würde ich mit der Sonne konkurrieren.

Einen Moment später schenke ich dem Wind ein Blütenblatt, das sanft von ihm aufgenommen und zu anderen Blüten getragen wird. So komme ich mit weiteren Blütenblättern zusammen, unzählige, und wir werden vom Windhauch in die Welt mitgenommen.

Nebenbei ist die Musik- und Soundkulisse von Vincent Diamante, gepaart mit dem hübschen Design, einfach großartig. Es ist eine andere Art von ASMR-Moment, der mich dazu einlädt, weiterzumachen und mehr Freunde zu sammeln. Während man so durch die Welt fegt, erkennt man den roten Faden, der sich durch das Spiel zieht. Denn um weiterzukommen, muss man so viele Blumen wie möglich “aktivieren” oder liebevoller ausgedrückt, darum bitten, eines ihrer Blütenblätter abzugeben, damit wir weiterziehen können. Wahrlich eine Liebeserklärung an Sinne und Herz!

Blumen sind die Liebesgedanken der Natur.

Bettina von Arnim

Über Stock und Stein

Nachdem das erste Level geschafft ist, bemerken wir, wie die welt dort draußen hinterm Fenster etwas klarer wird. Und hey, wir haben einen neuen Blumenfreund! Willkommen, du großartige orangefarbene Tulpe! Oder ist es eine Geranie? “Schnell mal googlen, was das ist”, dachte ich mir. Und ich habe so viele tolle Blumen entdeckt, die mir gefallen!

Nun geht meine Reise also weiter, mit einer neuen Blume. Wir begegnen nun nicht mehr nur anderen Blumen, sondern fliegen durch eine weite Welt mit allem was Natur und Mensch zu bieten haben. Wir rauschen vorbei an Windkrafträdern, die uns einen großen Schubs geben, um weiterzukommen. Müssen uns durch dunkle Höhlen einen Weg bahnen und malen die graue Welt kunterbunt.

Selbst als es irgendwann Nacht wird, erhellen wir die Mitternacht mit unserem Schein. So ein grafisches Meisterwerk, das es schafft, mit winzigen Details so große Emotionen zu bauen, habe ich selten gesehen. Es ist atemberaubend hübsch und man möchte gar nicht mehr fortgehen.

Auch dann nicht, wenn man in dem “Level” ankommt, wo man als Blütenblatt das Gefühl hat, zu sterben. Zu versagen. Wir müssen einen Weg durch Stromkabel finden, die, jedesmal wenn wir ihnen zu nahe kommen, einige unserer Freunde und Freundinnen von uns trennen. Bis wir vielleicht zu schwach sind, uns vollkommen alleine fühlen und selbst der Wind uns verlassen hat.

Hoffnungsschimmer in der Nacht - FLOWER
Hoffnungsschimmer in der Nacht – FLOWER

Mensch verändert Natur – Natur verändert Mensch

Ich kann es mir wirklich gut vorstellen, mittlerweile sind wir sechs Blumen an der Zahl, wie der Mensch Natur und Umwelt verändert. Von den schaurigen Erlebnissen mit den Stromzäunen mal abgesehen.

Anstelle von hohen Bergen kommen wir vorbei an Hochhäusern. An Technik. Immer mehr erkennen wir, dass es nicht mehr nur Natur ist, die uns umgibt. Und es wird von Level zu Level immer schwieriger, an Freunde zu gelangen, weil diese Bauten und Konstruktionen uns den Weg versperren. Doch ist es nicht nur der Mensch, der bewirkt, dass Natur und Umwelt sich verändern. Was geschieht in uns, wenn wir uns ein Stilleben mit einer gefüllten Blumenvase anschauen? Erfreuen wir uns nicht auch an einem Schmetterling, diesem zarten Geschöpf, wenn es an uns vorbeifliegt und uns mit seiner vollendeten Schönheit beehrt?

Viele Psycholog:innen empehlen einen Waldspaziergang bei seelischem Unwohlsein, was mir persönlich auch sehr geholfen hat. In der Zeit, als mich Depression und Dunkelheit umfassten, war ein Spaziergang am Maar die Medizin, die ich brauchte, um mir Momente des Wohlergehens zu beschaffen. Und hey, das gab es sogar kostenlos, ohne Rezeptgebühr!

Und vielleicht ein persönlicher Tipp von mir: Wenn es euch nicht gut geht und ihr in der jetzigen Zeit nicht rausgehen könnt oder möchtet, dann lege ich euch FLOWER ans Herz. Genießt das visuelle und auditive Meisterwerk in vollen Zügen und schenkt euch Augenblicke der Schönheit und Entspannung.

In meiner “Down time” habe ich mich das erste Mal so richtig an Indiegames und unter anderen auch an FLOWER herangetraut. Und es half mir. Vielleicht ja auch euch …

Lasst uns zur Biene werden!

Was mich FLOWER noch lehrte, war, dass jedes Stück Natur einzigartig ist und geschützt werden muss. Und es so viele einfache Wege dies zu tun. Für jeden von uns. Immer weniger wird darauf Acht gegeben, immer öfter wird zertrampel, zerpflückt, zerstört.

Doch es gibt Hoffnung, wenn jeder seinen kleinen Teil dazu beiträgt. Ich habe ein Video gesehen von Skateboardern, die verteilen in ihrer Stadt sogenannte “Samenbomben” an jedem Fleckchen Erde, das sie sehen. Und die Vorher-Nachher-Bilder sind entzückend.

An vielen Häusern sehe ich Vögelhäuser und Insektenhotels hängen. Auch in den Kindergärten, ich denen ich gearbeitet habe, hat man sich Gedanken gemacht. Dort gab es Projekte wie eine Wildblumenwiese mitten im Garten, wodurch Kindern die Angst vor Bienen und Hummeln genommen wird. Ein großes Insektenhotel wurde gebaut. Es wurden für den Winter Tannenzapfen mit Vogelfutter ausgestattet und Nusskörchen für die Eichhörnchen in der “Wolkenwelt” versteckt, nicht nur, damit die Kids es jedes mal feiern, wenn die Eichhörnchen ihre Nüsse im Laub verbuddeln.

Die Natur ist die beste Apotheke.

Sebastian Kneipp

Wenn du dich jetzt fragst, was kann ICH tun, hier ein paar kleine Tipps für den Alltag! Lass Blumen auf der Wiese stehen, auch wenn sie noch so schön sind.

Ganz einfach kannst du Samenbomben selbst herstellen und sie dort verteilen, wo es Erde, aber noch kein Grün gibt. Beispielsweise an Grünflecken in einer Großstadt. Hast du ein Flachdach, eignen sich tolle Dachbegrünungen mit Pflanzen, Blumen und Bäumen jeglicher Art. Außerdem ist es vorallem im Frühjahr Balsam für die Seele, sich in seinem eigenen kleinen grünen Paradies ein bisschen Auszeit zu gönnen.

Der Klassiker sind natürlich Insketenhotels, entweder in der DIY-Variante oder schon zu kleinen Preisen selbst zu kaufen. Denn ihr müsst wissen, dass wir ohne Bienen und viele Schmetterlingsarten gar nicht überleben könnten, genauso wenig ohne grüne, unbelastete Natur.

Es gibt natürlich noch viele weitere, einfache Tipps und Tricks, wie man zum “Klimaheld” werden kann. Gerne kannst du, liebe:r Leser:in, dies auch in die Kommentare schreiben!

Welch wunderhübscher Sonnenuntergang - FLOWER
Welch wunderhübscher Sonnenuntergang – FLOWER

Mein Let’s Play

Vor etwas mehr als zwei Jahren habe ich FLOWER gestreamt. Es war mein erstes “richtiges” Playthrough, denn einige Zeit zuvor habe ich es nur mal angetestet gehabt und direkt wieder nach dem ersten Level verworfen.

Doch ich wollte mehr wissen! Mehr darüber, wie ich als Blütenblatt die Welt verschönern kann. Was mich daran hindert. Wie ich Farbe in die graue Welt bringe. Und ob ich es schaffe, dieser doch so stressigen Welt, etwas Entspannung zu bringen.

Das Spiel ist sehr kurz, ich habe knapp anderthalb Stunden damit verbracht. Und allein diese anderthalb Stunden haben so viel in mir bewirkt. Vielleicht ja auch bei dir? Unten seht ihr mein LP auf YouTube, folgt mir gerne auf twitch.tv/salty_svila für noch mehr Indiegame-Abenteuer oder MMO-Action.

Ich bedanke mich sehr fürs Lesen & die geschenkte Aufmerksamkeit!

KentAndré EymannChristian WöhlerTobi

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Kommentare17

  1. Danke für deinen schönen Bericht, Svila. Dass Spiele weit mehr als ein Zeitvertreib sein können, beschreibst du hier sehr eindeutig und schön. Manchmal sind es Erkenntnisse oder Gefühle, die man das aus einem Spiel herauszieht, bei denen andere mit der Stirn runzeln. Aber dass dieses Medium uns auch an wunderschöne Orte entführen kann, die manchmal auch weit mehr sind als hübsche Grafik und stimmungsvolle Musik, oder erst hinter einer schäbigen Kulisse ihre Schönheit offenbaren, kenne ich ja ebenfalls sehr gut.
    Ich mag auch, wie du die Natur als eine “Gute Laune Bombe” beschreibst. Einzigartig in ihrer Schönheit und Komplexität muss auch ich regelmäßig dem Stadttrubel entfliehen und einfach nur staunen, wie schön die Dinge sind und ineinandergreifen. Und dieses Wunder gilt es zu bewahren. Vielen Dank für deinen Wink!

    Svila
    1. Hey Tobi, ich bedanke mich sehr für dein Feedback für meinen Beitrag ♥ Ich habe es selbst bemerkt, wie gut Natur einem tun kann. Ein weiteres Beispiel ist “Green Hell” dass ich auf dem leichtesten Schwierigkeitsgrad gespielt habe, weil ich die Naturgeräusche um mich drumherum so entspannend fand. Als es mir emotional und psychisch nicht gut ging, habe ich es genossen, mich (bzw meinen Charakter) in eine Tropsteinhöhle zu setzen und einfach mal ein paar Minuten zu entspannend. Es war traumhaft! Ich freue mich, dass ich dir “winken” konnte 😉

      Tobi
  2. Liebe Svila,

    hab’ Dank, dass du uns in diesem persönlichen Text mit auf deine Reise durch Flower durch Flower genommen hast und uns Anteil an deinen Gedanken hast haben lassen! Es ist immer so schön zu lesen, wenn jemand durch ein Spiel berührt wird und Anknüpfungspunkte findet an den eigenen Alltag, die eigene Realität.
    Auch mit hat Flower sehr berührt, als ich es gespielt habe.

    Ich fand deine Perspektive spannend, denn du gehst ja davon aus (wenn ich dich richtig verstanden habe), dass du zu Beginn die Blume bist und eins deiner Blütenblätter abgibst, als das du fortan die Geschichte erlebst. Ich hatte es so verstanden, dass ich der Wind bin, der die einzelnen Blumen umweht – daher habe ich mich auch in dem ganz düstren “Strom-Level” nicht ganz so schlimm ausgeliefert gefühlt. Unschön war es aber trotzdem…
    Am bewegendsten war für mich das Level, in dem man in diesem Tal mit den verschiedenen Blütenfarben den grauen Boden in ein buntes Kunstwerk verwandeln konnte. Wie schön, wenn das erstarrte Grau irgendwann wieder dem bunten Leben weichen kann…

    Danke für diesen schönen Beitrag!
    LG,
    Jessica

    SvilaAndré EymannTobi
    1. Hey Jessica, ich bedanke mich sehr für deine herzlichen Worte! Ich kann deine Worte so gut nachempfinden… Es ist wunderschön zu lesen, wie ein Spiel mehrere Menschen auf die gleiche Weise berührt 🙂 Vielen Dank an dich!

      Tobi
  3. Liebe Svila,

    ein schön geschriebener Artikel und auch die Screenshots, sind sehr gut gewählt.

    Wenn ich es richtig sehe, sind es die von der PC Fassung, da ich nur die PS3 Fassung mit Journey mir mal günstig zugeschossen habe.

    Journey hat etwas Zeit gebraucht und bei Flower sogar etwas mehr, weil ich kein Freund der Bewegungssteuerung per se bin.

    Aber irgendwie konnte ich mich doch sehr gut arrangieren und war dann hin und weg und von der Magie des Games gefangen.

    Ich mags 😀

    SvilaTobiAndré Eymann
    1. Hey Joe, danke für dein Kommentar! Die Steuerung ist anfangs sehr gewöhnungsbedürftig, das muss ich auch zugeben. Aber irgendwann fluppt es. Und ja “Journey” ist ebenfalls ein wundervolles Game! Ich konnte mich darum so gut verlieren… Außerdem hast du recht, ich hab FLOWER auf dem Computer gespielt 🙂

  4. Liebe Svila!
    Was für ein schönes Plädoyer für unsere Natur, die auch mir sehr am Herzen liegt! Leider muss ich immer wieder feststellen, wie achtlos viele mit ihr umgehen. Die Straßenränder sprechen Bände davon: aus dem Auto entsorgte Trinkbecher, Taschentücher und Fastfood-Boxen. In der neueren Zeit kommen da noch OP- und FFP2-Masken dazu. Und nicht wenige! Mir hilft da immer zu wissen, dass die Natur schon lange vor uns Menschen da war und auch sein wird, wenn wir nicht mehr sind. Die Natur kann nämlich auch ganz gut ohne uns sein. Wir aber nicht ohne sie. Und gerade deshalb: vielen Dank, dass du dieses Thema aufgegriffen hast in deiner Geschichte.

    TobiAndré Eymann
    1. Hallo Michael!

      Vielen dank für dein Kommentar 🙂 Das Spiel zeigte mir wieder, wie sehr ich mich an Farben und Einfachheit erfreue. Und FLOWER zeigte mir einen Weg, wie ich diese Dinge überall um mich herum finden kann. Da ich derzeit auch als Pädagogin einen Blick darauf werfe, die nächsten Generationen ins Umweltbewusste und Naturnahe zu führen, dachte ich mir, dieses Thema einmal kurz aufzugreifen. Viele Menschen wissen nicht, wie einfach es ist, ein Stück Umwelt zu pflegen oder gar zu retten. Denn auch ich habe wieder Neues gelernt: Nicht jede Samenbombe ist eine gute Samenbombe! Man sollte sich erkundigen, welche einheimischen Pflanzen es in der Gegend gibt und diese Samen verwenden. Denn Bienen und Schmetterlinge sind auf viele Pflanzen geprägt und gehen gar nicht auf nicht-heimische Blüten ein. Aber auch dies ist einfach. Ich hoffe, dass ich mit meinem Beitrag den ein oder anderen dazu inspiriere, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen.

      TobiAndré Eymann
      1. Viele Menschen wissen nicht, wie einfach es ist, ein Stück Umwelt zu pflegen oder gar zu retten.

        Wie wahr, Svila! Das geht ja auch schon, indem man einfach ein klein wenig mehr Natur zulässt. Dann wäre schon viel erreicht. Und überhaupt: was für eine schöner Gedanke ein Spiel wie FLOWER umzusetzen. Insgeheim denke ich schon, dass in jedem von uns der Funke für das Naturbewusstsein glimmt, ganz bestimmt! Nicht ohne Grund liegt ja vielen Computerspielen das Thema Abenteuer und unentdeckte Natur zugrunde.

        TobiAndré EymannSvila
    2. … dass die Natur schon lange vor uns Menschen da war und auch sein wird, wenn wir nicht mehr sind

      An diesen Satz bzw. dieses Gleichnis denke ich oft Michael. Ich bin bin auch deshalb zum Beispiel ein großer Freund von Astronomie. Die Besprechung komischer Themen mit all ihrem Kontext beruhigt mich zutiefst im Inneren. Obgleich das jetzt nicht gerade viel mit dem Inhalt von Svilas wunderbaren Beitrag zu tun hat, kann ich in diesem Zusammenhang den Podcast “Sternengeschichten” von Florian Freistetter ans Herz legen. Natur ist es etwas so schönes, so unvergleichlich ewiges – egal ob im All oder auf der Erde.

      TobiSvila
      1. Vielen Dank für den Hinweis auf den Podcast, André! Ich hab’ mich auch seit je her gerne mit Astronomie beschäftigt. Auch ganz praktisch als “Sterngucker”. Die Milchstraße in einer klaren, schwarzen Nacht ist einfach umwerfend. Unbegreifbar und verrückt.
        Dazu fällt mir die Einleitung zu Douglas Adams Geschichte “Das Restaurant am Ende des Universums” ein:

        Es gibt eine Theorie, die besagt, wenn jemals irgendwer genau rausfindet, wozu das Universum da ist und warum es da ist, dann verschwindet es auf der Stelle und wird durch etwas noch Bizarreres und Unbegreiflicheres ersetzt.

        Es gibt eine andere Theorie, nach der das schon passiert ist.

        Das denke ich dann jedesmal 🙂

        TobiAndré EymannSvila
      2. Dankeschön André für den Link mit dem Podcast! Da werde ich kommende Woche mal reinhören. Ich kann Abswechslung gerade gut gebrauchen und das hört sich nach genau dem an, was ich suche ♥

        TobiAndré Eymann