Ein neuer Tag in Animal Crossing

Veröffentlicht in Videospielgeschichten
Mit Kommentaren von Lenny, Tobi, Dennis Gerecke, André Eymann

Es ist nun schon eine Weile her, dass ich einen Einblick in meinen Inselalltag gegeben habe. Zeit also für ein Update.

Mittlerweile gehört zu meiner Morgenroutine eine schöne Tasse Kaffee von Kofi. Kofi ist ein guter Freund von Eugen und ich frage mich, wie ich vorher ohne seinen Kaffee leben konnte.

Doch das ist nicht die einzige Neuerung. Ich habe jetzt einen kleinen Garten, in dem ich neben Kürbissen auch Weizen, Tomaten und Rohrzucker anpflanze. Ich hoffe, ich kann demnächst auch Möhren anbauen (Hoffentlich hat Gerd demnächst mal Möhren im Angebot). Leckere Gerichte kann ich auch schon mit meinem angebauten Gemüse kochen.

Es hat sich auch etwas bei meinen Mitbewohner*innen auf der Insel getan. Manche sind weggezogen, andere sind zu mir gezogen. Die größte Neuerung ist jedoch: Ich hab jetzt endlich einen Job! Ja. Ich kann es selbst noch nicht glauben.

Die neue Stelle habe ich Tom Nook zu verdanken (erstaunlich, wo ich ihm sonst nur Schulden zu verdanken habe). Er hat mich Karlotta vorgestellt. Karlotta verkauft Ferienhäuser auf einem kleinen Inselarchipel. Zusammen mit Sigmar und Bono betreibt sie ein kleines Geschäft.

Da die Inseln etwas abgelegen von meiner eigenen Insel liegen, fliege ich jeden Tag mit Dodo Airlines zur Arbeit. Ja, es ist sicher nicht vorbildlich in Sachen Umweltschutz, aber laufen geht ja schlecht und schwimmen dauert ja auch. Und der Käpt‘n will mir ja nicht sein Boot leihen.

Naja. Auf der Insel angekommen, schlüpfe ich dann in meinen Arbeitsdress. Ohne würden die potenziellen Kundinnen und Kunden ja auch nicht wissen, dass ich ihnen Ferienhäuser andrehen möchte. Und ohne meine Berufskleidung würde ich auch nicht wissen, was sie wollen. Denn die Wünsche sind ganz unterschiedlich. Vom Partykeller bis zur eigenen kleinen Bibliothek ist alles dabei. Sogar ein Haus mit Haushaltsgegenständen war schon dabei.

Ich wäre ja froh, wenn ich im Urlaub mal nicht an den Haushalt denken müsste. Aber ich muss ja auch nicht in dem Haus wohnen.

Mittlerweile ist das ehemals kleine Unternehmen eine florierende Ferienhausagentur geworden. So florierend, dass wir jetzt auch ein kleines Café und ein Restaurant auf der Hauptinsel gebaut haben. Aus irgendwelchen Gründen wollte Karlotta auch unbedingt eine Schule bauen. Muss wohl was mit Bildungsangeboten im Urlaub zutun haben. Beim VHS-Kurs: Blumen: Mit Kreuzungen zum Erfolg habe ich auch schon selbst teilgenommen. Schließlich habe ich selbst ja zu Hause Blumen und Gemüse angepflanzt.

Da wir mittlerweile so viele Ferienhäuser verkauft haben, mussten wir aus Sicherheitsgründen auch ein Krankenhaus bauen. Keine schlechte Idee, aber schon merkwürdig, dass es, seitdem es das Krankenhaus gibt, ständig Kranke gibt. Zufall? Auf meine Köchin im Restaurant lasse ich zumindest nichts kommen.

So sieht es also aus. Neues Gemüse, neue Bewohner*innen und ein neuer Job. Alles neu macht der November. Doch das Beste ist eine Tasse Kaffee von Kofi am Morgen und eine Tasse Kaffee am Ende eine arbeitsreichen Tages.

Das Originalskript des Beitrags

Anmerkung von Videospielgeschichten: Lenny schreibt seine Texte handschriftlich, bevor sie in den Blog übertragen werden. Das finden wir so schön, dass wir hier das ursprüngliche Manuskript mit euch teilen möchten. Aus den Gedanken, durch die Hand in die digitale Welt – sozusagen “from Pen to Blog”. Für euch.

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Kommentare6

  1. Danke für eine weitere Reise in deine Animal Crossing Welt, Lenny 🙂
    Ich finde sehr schön, wie du schreibst und wie du in dieses Spiel eintauchst. Wie du darin aufgehst, kommt in deinem Text wiederholt so gut zum Ausdruck. Dass du erst auf Papier schreibst finde ich in der heutigen Zeit bemerkenswert Bei mir würde dieses analoge Grundgerüst eines Beitrags vermutlich so enden, dass ich einzelne Texblöcke ausschneide und sie später, sinnvoller als ursprünglich verfasst, wieder zusammenstelle 😉 Danke für deinen Beitrag!

    Lenny
    1. Danke Tobi 🙂

      Wenn ich meinen geschrieben Texte noch ausschneiden würde um sie zu sortieren, dass wäre Next Level. Ich schreibe meistens spontan. Wenn ich eine Idee habe, lege ich los und dann entwickelt sich das. Entweder es wird was und landet vielleicht hier oder eben nicht. Wenn es mir auffällt, baue ich den Text dann nochmal um, wenn ich ihn dann abtippe.

      André EymannTobi
  2. Es freut mich, dass deine analog verfasste Niederschrift digital im Internet zu lesen ist. Deine Story hat mich gepackt – besonders das Jobangebot von Tom Nook. Er scheint der feuchte Traum der Marktwirtschaft zu sein, wenn du von ihm Schulden geschenkt bekommst und sie mit seiner Empfehlung gleichzeitig abarbeiten darfst. Großkapitalisten sollten ihn als Maskottchen buchen. Und wenn gebaute Krankenhäuser zu mehr Krankheitsfällen führen, dann ist wirklich etwas faul.

    André EymannLennyTobi
    1. Danke für deine netten Worte Dennis. 🙂

      Ja ich glaube auch, dass in jedem Unternehmen das nach mehr und mehr Macht (also Geld) strebt, Tom Nook das Vorbild ist. Deswegen ist es auch mein Plan irgendwann so reich zu sein, dass Tom Nook bei mir Schulden machen muss. XD

      Dennis Gerecke
  3. Mir gefällt die Art sehr, wie Du hier berichtest. Du schreibst nicht über das Spiel, sondern aus dem Spiel. Quasi ein Tagebuch von Animal Crossing. Dadurch wird die Spielwelt lebendig und die Figuren erwachen zu Leben. Wunderschön!

    ClaudioTobiLenny