Gaming und die moderne Aufmerksamkeitsspanne

Mit Kommentaren von Lenny, Mario Kaiser, Couchgespräche, Mathias Nowatzki, Tobi, Alex, André Eymann.

Bevor ich zum eigentlichen Thema komme, möchte ich ein paar Worte über mich verlieren: ich bin seit über einem Vierteljahrhundert leidenschaftlicher Gamer und das ganz egal auf welcher Plattform. PC und Brettspiele spiele ich zwar am meisten, habe aber auch gegen Mobilgeräte und Konsolen nichts einzuwenden. 

Auch was das Genre betrifft, hab ich zwar gewisse Vorlieben, spiele aber grundsätzlich wirklich alles, was mir in die Finger kommt. Über die Jahre hinweg habe ich Hunderte von Spielen gezockt. Manche haben mich nur wenige Sekunden, manche Tausende von Stunden gefesselt. Und es werden nicht weniger: Ich habe einen gewaltigen Backlog an Dutzenden und Aberdutzenden Spielen, die ich spielen möchte aber noch nicht gekauft habe – oder bereits gekauft, aber noch nicht gespielt habe. Dank der vermaledeiten Steam Sales kauft man die Spiele heute ja schneller, als man sie spielen kann.

Aber trotz oder auch gerade wegen des Überangebots kristallisiert sich bei mir mittlerweile eine klare Tendenz heraus: Auch wenn ich grundsätzlich sehr viele Spiele mag, kaufe und gerne spielen würde, zeigt die Realität dann doch, dass ein bestimmter Typ von Spiel mittlerweile ganz klar mein Gaming-Verhalten dominiert.

Und das sind deutlich Roguelikes oder Spiele verschiedenster Genres, die sich an Roguelike-Mechaniken bedienen, um Spiel-Sessions kurz und die Wiederspielbarkeit hoch zu halten – zum Beispiel durch Permadeath oder Procedural Generation. 

Aus wenig viel machen mit Roguelike-Mechaniken

Dass diese Mechaniken in der jüngeren Vergangenheit so beliebt geworden sind, hat ja klare Gründe: Indie-Entwickler haben nur begrenzte Ressourcen und können es sich nicht leisten, riesengroße Welten zu bauen und romanhafte Rollenspiele zu schreiben. Randomisierung und ein Fokus auf Wiederspielbarkeit halten die Entwicklungszeit und Komplexität gering, ohne am Ende den Spielspaß zu trüben. Für fesselndes Gameplay und Tiefe braucht es keine AAA-Grafik, stundenlange, gesprochene Dialoge oder sonstige Features, die große Studios sich im Vergleich zu Indie-Entwicklern leisten können.

Im Prinzip gab es auch schon vor dem Indie-Boom Spiele, die man nicht einmal durchspielt, sondern immer wieder in kleinen Happen genießen kann. Die Civilization-Reihe zum Beispiel hat mich unter anderem aus diesem Grund über die Jahre immer wieder gefesselt, ohne ein allzu großes Commitment zu erfordern. 

Und genau da liegt der Hund begraben: Spiele mit Roguelike-Mechaniken, in denen man in ein, zwei Stunden eine Runde spielen und vor allem auch abschließen kann, passen einfach wesentlich besser in den Alltag eines erwachsenen Gamers. 

Wir haben doch keine Zeit

Am Ende spielt man auch diese Spiele für Dutzende Stunden, ja vielleicht viel länger als eines, das man einmal durchspielt. Aber zumindest für mich persönlich fühlen sich Gaming-Sessions viel besser an, wenn sie in sich geschlossen sind. Ich schaue lieber zurück auf eine gute Runde FTL oder Slay The Spire, als den Computer auszumachen und das Gefühl zu haben, gar nicht richtig angefangen zu haben und noch so viel in der Welt zu tun zu haben, die ich gerade unvollendeter Dinge verlassen habe.

Seit ich selbst unter die Spielentwickler gegangen bin und Vater wurde, hat sich diese Tendenz noch mal klar verstärkt. Die wenige Zeit, die mir nach Lohnarbeit und Kind noch bleibt, bringe ich meist damit zu, meine eigenen Games zu bauen. So bleibt einfach nur noch wenig Zeit, sodass Spiele, in die man sich erst einfinden und über etliche Stunden dabeibleiben muss, um in deren vollen Genuss zu kommen, kaum Sinn machen.

Natürlich heult ein Teil von mir der guten alten Zeit hinterher, in der ich tagelang nichts anderes gemacht habe als Zocken – aber im Grunde bin ich mit dieser Entwicklung durchaus zufrieden; selbst wenn ich heute mal etwas länger Zeit habe, um zu spielen. Dann spiele ich eben doch wieder Into The Breach, Slay The Spire und dergleichen – dann halt gleich fünf Runden hintereinander.

Oder doch nur alles Faulheit?

Am Ende ist das Erwachsenenleben vielleicht nur eine Ausrede dafür, dass ich keine Lust habe, mich in Spiele erst “einarbeiten” zu müssen. Vielleicht ist meine Aufmerksamkeitsspanne einfach zu kurz und mein Wille, mich länger als ein, zwei Stunden auf ein Spiel einzulassen, einfach nicht mehr vorhanden.

Mein jüngstes Game-Projekt schlägt nicht ohne Grund in genau diese Kerbe. Ich wollte mit Core Defense ein Spiel machen, das so einfach ist, dass es kein Tutorial braucht, in kurzen Sessions unter einer Stunde gespielt werden kann und trotzdem nach Hunderten Stunden noch Spaß macht. 

Auch wenn ich in erster Linie Spiele mache, auf die ich selbst Lust habe, kann ich mir vorstellen, dass ich nicht der Einzige bin, dessen Spielverhalten sich auf diese Weise entwickelt hat, oder? Vielleicht geht es dir ja ähnlich?

André EymannLennyTobi

Konto vorhanden?

Melde Dich an, um mit Deinem vorhandenen Konto zu kommentieren oder zu liken. Wenn Du noch kein Konto hast, kannst Du hier eins erstellen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Kommentare12

  1. Zu Roquelikes kann ich nicht so viel sagen, aber vielleicht etwas zum Thema Aufmerksamkeitsspanne.
    Klar ist der Faktor Zeit, je älter man wird, wenn noch Familie, Arbeit etc. dazukommt, ein entscheidender Aspekt. Ich habe auch oft den Gedanken, lohnt es sich jetzt mich in dieses lange Spiel zu investieren? Was ist, wenn mir das Spiel dann doch nicht gefällt? Warum auch immer. Da spiele ich lieber kürzere Spiele, in die ich mich zeitlich und gedanklich nicht so investieren muss. Oder ich spiele ein Spiel was ich schon kenne oder halte mich an ein Genre, von dem ich weiß, dass ich damit nichts falsch machen kann. Umso schöner ist es dann, wenn einen ein Spiel dann doch wieder überraschen kann. So wie bei mir zuletzt Krieg im Norden, welches ich dann auch dreimal hintereinander durchgespielt habe.

    Tobi
  2. Das gute Zeitproblem, was glaube ich jeder hier mittlerweile nachvollziehen kann. Es ist halt nicht alles gut am Erwachsenwerden. Bei mir hat sich aber zudem noch das “Problem” entwickelt, dass ich grade aufgrund meines Jobs am Bildschirm, Abends oft gar keine Lust mehr habe mich wieder an den PC zu setzen. Daher wird das Spielen dann meist auf die wenige, gebliebene Zeit am Wochenende begrenzt. Also denke ich mittlerweile auch oft an die “gute alte Zeit”, in der ich zig Computerspiele gleichzeitig am Wickel hatte, mich überall reingearbeitet habe und auch die Zeit dafür hatte.

    Dennoch spiele ich sehr gerne Spiele, die mir eine große Spieltiefe und viel Handlung bieten. Auch wenn es bedeutet, dass ich eine halbe Ewigkeit brauche bis ich so ein Spiel durchgespielt habe.
    Allerdings beschränke ich mich dann tatsächlich auf ein einziges Spiel, welches ich zur Zeit spiele. Es wird dann kein zweites Spiel nebenbei angefangen oder gekauft. Das gibt es dann erst, wenn ich mit dem ersten abgeschlossen habe.
    Ich habe bei Spielen eher ein Problem, wenn man nicht beliebig speichern kann, sondern zu bestimmten Checkpunkten vordringen muss. Dadurch fühle ich mich immer unter Druck gesetzt und kann auch nicht an beliebiger Stelle das Spiel unterbrechen.

    Spiele mit Roguelike-Mechaniken habe ich zwar auch schon gespielt, sie stehen bei mir aber nicht ganz oben im Kurs. Sie dienen – oder eher dienten – mir eher als Zeitvertreib und nicht als langwierige Unterhaltung.

    Tobi
    1. Das ist denke ich eine gute Strategie: sich tatsächlich aktiv auf ein Spiel zu beschränken und der Sogwirkung von anderen Games und Sales zu widerstehen. Ich ziehe den Hut vor deiner Selbstbeherrschung… 😉

      Tobi
  3. Gerade Spiele mit Roguelike-Mechaniken empfinde ich ja als echte Zeitfresser. Nur wenn ich die Mechaniken perfekt beherrsche werde ich auch irgendwann das Ende im Spiel sehen. Dafür muss ich dann üben, üben und üben. Häufig bleibt das Gameplay dabei für jeden neuen Durchlauf identisch. Klar, FTL, Slay the Spire oder Into the Breach sind tolle Spiele. Ich hab selber mehrere Stunden in alle drei gesteckt und mich dabei gut unterhalten gefühlt. Am Ende fühlte es sich aber immer nach Arbeit an.

    Als Ehemann und Vater von zwei Kleinkindern ist meine Zeit für Videospiele aktuell auch sehr begrenzt. Ich schaffe es aber tatsächlich Titel wie Red Dead Redemption oder Shadow Tactics über Monate zu spielen ohne den Faden zu verlieren. Es gibt eben Wochen da komme ich nur 2 Stunden zum Spielen und dann ergeben sich Gelegenheiten wo es mal 6 Stunden am Stück sind. Das aktuelle Spiel bekommt dann meine komplette Aufmerksamkeit. Tatsächlich habe ich das Gefühl das ich so bewusster in das Spiel eintauche. Nebenbei suche ich noch mehr Informationen zum Worldbuilding oder Feinheiten zur Spielmechanik in den Tiefen des Internets. Am Ende habe ich dann oft jeden Winkel im Spiel erforscht.

    Bedingung ist natürlich eine vernünftige Speicherfunktion im Spiel. Zum Beispiel bei Persona 4 Golden auf der Vita war ich teilweise am verzweifeln. Endlose Dialoge, mehrere Bosskämpfe hintereinander und das Spiel wollte mich nicht speichern lassen. Da werde ich böse.

    Tobi
    1. Das genau ist es, was ich an diesen Spielen liebe: du erkämpfst dir mit jedem Run ein bisschen mehr Wissen und Durchblick und hast ein Fortschrittsgefühl, als würdest du ein Riesenepos spielen, und das ganz ohne die Nachteile!

      Tobi
  4. Es hat zwar nicht direkt was mit Roguelike/-lites zu tun, aber ich musste auch feststellen, dass ich mit voranschreitendem Alter und immer weiter wachsendem Backlog weniger Geduld für Spiele mitbringe. Auch ich möchte mich eigentlich nicht mehr in super komplexe Systeme einarbeiten wollen sondern spiel lieber sachen, die wesentlich mehr pick up and play Mentalität haben. Am Besten mit nicht allzu viel Handlung und Gerede, damit sie auch in Etappen spielbar sind, und ich vor allem auch zum Spielen gekommen bin mich nur Vollabern zu lassen. Kapitelstrukturen oder wechselnde Charakterblickwinkel etc., die einen schönen “Hier mach ich für Heute Schluss”-Punkt nach so 1-2 Stunden setzen, sind immer von Vorteil.

    Ich habe z.B. dieses Jahr endlich Witcher 3 gespielt. Ein langes Spiel. Eines mit viel narrativem Schwerpunkt auf Handlung und Lore. Und habe mich dabei erwischt, wie ich häufig nur mit einem halben Ohr hingehört habe, wann immer eine Konversation gestartet ist, und darauf wartete, wieder Monster schnetzeln o.Ä. zu können. Es also viel mehr wie ein Elder Scrolls spielte, wo eine Liste an kürzeren Quests abzuarbeiten ist.

    Tobi
    1. Oh ja, das kann ich dir definitiv nachfühlen! Ist bei mir genauso! Ich hab tatsächlich schon den Bildschirm angeranzt wenn mir mal wieder ein NPC seine Lebensgeschichte erzählt…

      Tobi
  5. Ja ja, der Pile of Shame, wie man so schön sagt ^^ Der Haufen, der mal zusammengekauft, aber nie gespielt wurde.
    Über die Jahre hat sich mein Spielverhalten auch deutlich verändert. Bin ich früher Stunden oder sogar den kompletten Tag / die komplette Nacht vor dem Bildschirm versumpft, sind es jetzt nur noch kurze, aber dafür besondere Phasen. Bitte nicht stören.
    Das liegt einmal daran, dass ich auch Familie habe (und die kennt meine ‘Bitte nicht stören’ Phasen), andererseits habe ich über die Jahre hinweg auch meine Zeit zu schätzen gelernt. Ich spiele sehr gerne, aber bitte Quality Time, nicht Zeit totschlagen. Habe ich früher auch Vieles ausprobiert, selektiere ich heute mittlerweile schnell, vielleicht auch manchmal zu schnell aus. Wow, vielleicht nen Blick wert, uninteressant. Das sind in etwa meine drei Haufen im Kopf, wenn ich den Store durchstöbere und das weitere Vorgehen entscheidet sich schnell. Bäh oder Wunschliste. Bestimmt geht mir dadurch einiges durch die Lappen, aber da kann ich mit leben und tröste mich damit, dass ich sowieso nicht die Zeit dafür hätte. Ich mag auch Abo’s wie den GamePass nicht. Viele flippen aus deswegen und feiern das. Ich frage mich, wann ich das alles spielen sollte und fühle mich indirekt unter Druck gesetzt. Somit kaufe ich mir hin und wieder ein (1) Spiel (gerne auch im Sale, ich kann auch warten) ohne GamePass, spiele das dann recht intensiv und setze mich damit auseinander, als dass ich alles halbherzig ‘überfliege’.
    ‘Roguelike’ stresst mich aber ehrlich gesagt schon beim Lesen. Ich gehe gern auf Nummer Sicher und speichere gerne, auch gerne auf zwei verschiedenen Speicherplätzen, um gegen unschöne Eventualitäten gewappnet zu sein. Wenn meine knappe Zeit durch den Bildschirmtod verpufft, ist das schon sehr ärgerlich für mich persönlich. Und dann verliere ich ganz schnell die Lust daran. Das nächste Mal besser sein? Sch… drauf, ich lasse es.
    Wenn ich den Begriff jetzt richtig interpretiert habe.

    Meine Aufmerksamkeitsspanne ist tatsächlich kurz, bezieht sich aber eher auf das Hier und Jetzt im realen Leben. Hier bin ich schnell ‘voll’, einfach genervt und hab genug für heute. In Spielen passiert mir das auch, aber meistens dauert das um Welten länger.
    Cool, dass du deine eigenen Spiele bauen kannst, Respekt. Danke für deinen Beitrag!

  6. Leider kann ich persönlich nicht viel zum Thema Roguelikes beisteuern, weil ich mit dem Genre zu wenig Erfahrung habe. Aber mit deinem Satz “… in denen man in ein, zwei Stunden eine Runde spielen und vor allem auch abschließen kann, passen einfach wesentlich besser in den Alltag eines erwachsenen Gamers …” kann ich natürlich sehr wohl etwas anfangen. Ich bin Baujahr 1971 und spiele seit der frühen Kindheit Videospiele. Das bedeutet auch, dass ich mit sehr frühen Spielkonzepten (Atari VCS, Arcade-Games usw.) aufgewachsen bin. Zu dieser Zeit waren “übersichtliche” Spiele die Norm und die Komplexität gering. Das hat mich sicher geprägt und beeinflusst mich noch heute ein Spiel zu “lesen”. Anders gesagt: wenn ein Spiel für mich schlecht lesbar und zu komplex ist, dann verliere ich meist schnell das Interesse. Da ich, ähnlich wie du, als Vater und Berufstätiger sehr wenig Zeit habe, neige ich zu “kleineren” oder “einfacheren” Spielen die mich dennoch begeistern können. Über diesem Weg habe ich beispielsweise “Walking-Simulatoren” kennengelernt. Auch weil mir Spiele dieses Genres (ist es eigentlich ein Genre?) die Zeit und das Tempo nicht diktieren. Ich kann mich so ideal auf das Spiel einstellen und dennoch vom Spiel befriedigt werden. So klingt es für mich auch bei dir mit den Roguelikes.

    Vielen Dank für deinen Beitrag Mario!

    Tobi
    1. Zeit scheint bei allen ein wichtiger Faktor zu sein, im Beitrag selbst, wie bei den Kommentaren. Da scheinen sich alle einig zu sein. Es ist aber schön zu lesen, dass Familie und Verantwortung bei allen schwerer wiegt als der Controller. Manchmal wünsche ich mir aber die Leichtigkeit von damals zurück. Schule aus und frei sein. Das war schon eine besondere Zeit, an die ich gerne denke. Ok, an die Schule direkt vielleicht nicht so, aber das Drumherum.
      Walking Simulatoren, ein schönes Genre. Ich würde sagen, es ist eins. Es gibt bei ‘Dear Esther’ (nur die Landmark Edition), welches ja anscheinend irgendwie als Genre-Starter gilt, einen schönen Audiokommentar von den Entwicklern zu dem Begriff, aber ich will mal nicht spoilern. Nichts weltbewegendes, aber interessant.
      Ich hätte nie gedacht, dass mich ein einfaches Spazierengehen in virtuellen Welten mal so ansprechen würde, aber wenn es interessant gestaltet ist, bin ich mittlerweile gerne dabei.

      1. Hehe, ich habe auch in letzter Zeit wieder so ein Phase, wo ich ganz nostalgisch gegenüber der Gaming- und Internet-Szene von vor 20 Jahren bin. Wobei mir dann auch schnell klar ist, dass was ich wirklich vermisse noch mal jung zu sein ist. Wie du schon sagtest einfach morgens die Schule schnell rumkriegen und dann den Rest des Tages ohne Verpflichtungen und Schuldgefühle einfach den Tag an den Bildschirmen zu vergammeln. Und die langen Ferien erst…. Man erinnert sich ja dann doch irgendwie eher all das, was leichter war, nicht an die Probleme, die man damals eventuell auch hatte xD

        Tobi