Über den Wandel der Spielkultur

Kommentiert von: Tobi, André Eymann, Lord*retroDEICH^650MB, Farmer Slide Joe Bob, Chris, Poly, Dennis Gerecke, Alex, Christian Wöhler, Alexander, Frank Schlaich, Reinhard Klinksiek, Denis.
  3 Min

Die Digitalisierung verändert auch unsere Spielkultur nachhaltig. Für mich als Spieler, der die frühen 1980er Jahre miterlebt hat, gibt es dabei Licht und Schatten. Ein paar Gedanken über den fortschreitenden Wandel der Spielkultur.

Im Sommer 2019 war ich wieder einmal in Eutin. Der Familienausflug an die Ostsee wurde auch für einen Bummel in der Kreisstadt genutzt, weil ich mich daran erinnerte, dass es dort einen kleinen Spieleladen gab.

Tatsächlich gab es den Laden mit dem passenden Namen „Funtasia“ noch, aber schon vor dem Eintreten musste ich mit Bedauern die „Alles muss raus!!!“-Aufkleber an den Fensterscheiben zur Kenntnis nehmen.

Nun gut, dass ein Ladengeschäft schließt ist sicher nichts Ungewöhnliches. Dass aber genau dieser Laden bald verschwinden sollte, berührte mich im übertragenen Sinne.

Abschied von der Laufkundschaft

In einem Gespräch mit dem Besitzer wurden die Gründe für die Geschäftsaufgabe erörtert. Schon seit Jahren würden die Besucherzahlen und Einnahmen sinken. Die Fläche wäre deshalb wirtschaftlich nicht mehr zu halten und obwohl das (zweifellos leidenschaftliche) Engagement vorhanden war, müsste nun bald ein neuer Weg gefunden werden.

Zwar hat der direkte Kontakt mit den Besuchern vor Ort immer „das Salz in der Suppe“ ausgemacht, aber „satt wird man davon nicht“. Funtasia würde deshalb ins Internet verlagert und fortan dort seine Angebote feilbieten.

Nachdenklich verließ ich das Geschäft und erinnerte mich an so manchen Spieleladen-Besuch der Vergangenheit, bei dem ich neue Spiele kennenlernte und sogar manchen Freund fand.

Schließlich kaufte man damals nicht nur ein Spiel und ging dann wieder. Begeistert tauschte man sich über das neue Abenteuer aus oder gab sich wechselseitig Tipps für andere Spiele. Spieleläden waren eine soziale Begegnungsstätte, die oft genug auch Anlaufpunkt und Rückzugsort für die gemeinsame Spiel- und Jugendkultur waren.

Zusammen allein

Vor Jahren bereits mussten sich die Spieler meiner Generation (ich bin Baujahr 1971) weitgehend von den Freuden der Coop- und LAN-Spieleabende verabschieden. Das, was in den 1980ern als gemeinsames soziales Erlebnis begann, wurde mittlerweile fast vollständig durch Online-Gaming ersetzt.

Für mich ist dabei ein Verlust entstanden, weil das Spielerlebnis nicht mehr zusammen vor Ort, direkt und unmittelbar geteilt werden kann. Zwar teilt man beim Online-Gaming die Spielwelt, ist aber dennoch allein mit seinem Spiel.

Über diese Einbuße schrieb ich bereits etwas ausführlicher in meinem Beitrag “Zusammen spielt man weniger allein – Über die Magie von Coop- und LAN-Spielen”.

Helden auf Papier

In der goldenen Ära der papiernen Spielemagazine konnte ich neue Heftausgaben kaum erwarten. Einen Monat lang wurden alle Spieletests und Berichte immer wieder gelesen und die Vorfreude auf das kommende Lieblingsspiel war fast nicht auszuhalten. Zur Linderung wurden so manches Listings („Programme zum Abtippen“) ausprobiert.

War der Tag der Veröffentlichung der neuen Ausgabe dann endlich gekommen, radelte ich zum Kiosk und legte eilig die 5 DM auf die Ladentheke, um das „heilige Heft“ schnell und ohne Eselsohren nach Hause zu bringen.

Die Spiele-Redakteure wuchsen uns in diesen Jahren ans Herz. Sie waren eine Art Vorbild, weil ihre Meinung und Urteil wichtig für uns waren. Wir vertrauten ihnen und fanden über diesen Zugang auch oft unser Lieblingsmagazin. Für mich war das beispielsweise die „Happy Computer“ mit Heinrich Lenhardt und Boris Schneider.

Als ich neulich den Blogbeitrag „Der Tod der Gralshüter“ von Jochen Gebauer las, wurde ich zu diesem Beitrag inspiriert. Jochen schrieb über den Zustand und die Zukunft des Spiele-Journalismus und erinnerte an die glorreichen Zeiten, in denen die Redakteure wie Popstars betrachtet wurden. Am Ende stellte er die Frage, wozu man den Fachjournalismus über Spiele heute noch braucht, nachdem sich vieles (oder fast alles?) der damaligen Magazine ins Internet verlagert hat.

Was macht die Digitalisierung mit unserer Spielkultur?

Nun könnte man resümieren, dass das Internet weite Teile unserer Spielkultur zerstört hat. Es hat uns liebgewonnene Ladengeschäfte weggenommen, das LAN-Spielen fast vernichtet und auch die Spielemagazine in die Bedeutungslosigkeit verdammt.

Ja, es stimmt. Vieles davon hat sich verändert. Auf der anderen Seite hat sich aber auch vieles einfach nur verlagert und neue Formen angenommen.

Heute können wir auf GOG (Good Old Games) mehr Spieleklassiker zu uns nach Hause holen, als ein Ladengeschäft jemals vorhalten könnte. Und wir können diese Spiele zuhause mit unseren Freunden teilen, um so Sternstunden der Videospiele neu oder erneut zu erleben. Wenn wir wollen. Auch gibt es auf Online-Marktplätzen ein enormes Spieleangebot kleinerer Titel („Indie-Games“), die damals vermutlich niemals einen Verleih gefunden hätten.

Zweifellos haben die Produzenten heute mehr Interesse an kommerzieller Optimierung von Online-Spielen als beispielsweise daran, einen lokalen LAN-Modus anzubieten. Spielende von heute aber kennen vermutlich nur noch neuen Weg über das Internet und ergänzen ihr soziales Erlebnis mit Streaming oder Social Media.

Der Spiele-Journalismus befindet sich derweil noch immer im Umbruch. Neue Formate, die weit essayhafter oder spezialisierter daherkommen (Beispiele: WASD oder GAIN Magazin), rangieren in der Nische des Gedruckten. Der Großteil des Informationsbedarfs der Spielenden wird sicher über YouTube, Twitch, Online-Magazine oder auch Gaming-Blogs abgedeckt.

Wie empfindest Du das? Beklagst Du Verluste oder erkennst Du eher Zugewinne durch die Digitalisierung der Spielkultur? Was ärgert Dich, worüber freust Du Dich? Schreibe es mir in die Kommentare!

Verweise

Jessica KathmannDennis GereckeTobiStephan RickenLenny

35 Kommentare

Neuer Kommentar

  1. Gute Fragen zum Schluss des Artikels! Was vermisse ich aus dieser Zeit?

    Meine Zeit indem sich das Interesse für Games entwickelte waren die 90er Jahre. Bei Baujahr 1986, verständlich.
    Ich muss sagen, das sich deine Erfahrungen mit meinen nur ein wenig decken. Weil ich nicht ganz die selben Erfahrungen gemacht habe mit Games-Läden. Was sich aber durchaus interessant darstellt.

    Ich war schon in den 90er Jahren total fixiert auf die großen hiesigen Elektronikhändeln (expert Bening). Ich kann mich nicht entsinnen einen speziellen “Games-Shop” besucht zu haben. Natürlich waren diese Shops auch zur meiner Zeit, als ich das gaming für mich entdeckte, zahlreich vorhanden. Aber nie präsent in meinen jungen Jahren.
    Pc-Spiele Schnäppchen habe ich damals ebenfalls in großen Einkaufszentren (Damals Wal-Markt) gefunden. Meistens waren die, unabhängig von der Software-Pyramide und der Elektronikhändlern, deutlich im Preis reduziert (20D-Mark) Keine Ahnung warum. Es war mein Geheimtipp.
    Jetzt überschneiden sich unsere Erfahrungen etwas!
    Es gab trotzdem zahlreiche Gespräche mit Gleichgesinnten vor diesen großen Spieleregalen. Aber NIE so intensiv oder intim wie bei dir in einem urigen kleinen vielleicht etwas dunkleren reinen Gamesladen. Schade im nachhinein. Aber anders kannte ich es zu diesem Zeitpunkt nicht! Höchstens unter Freunden in seiner Straße, gab es solche tollen Gespräche.

    Was ich definitiv NICHT vermisse ist; Alte Games wieder lauffähig zu bekommen! Diese Patchreihenfolgen haben doch NIE so richtig funktioniert. Allein die Suche, nach dieser besagten Reihenfolge in Foren, stellten mir die kleinen Nackenhaare hoch.
    Es gab meistens immer irgendwelche Fehler beim patchen. Verdammte Schei….e! 😀

    Heute; “Ich bin mal eben kurz auf dem GoG-Portal (Good old Games) unterwegs und schaue das ich das alte Game XYZ noch bekomme!” Zack, gefunden! Installiert und in 99% der Fälle läuft das Spiel butterweich unter Windows 10.
    Die Mädels & Jungs dieser Plattform machen einen richtig genialen Job. Das schätzt man umso mehr, wenn man weiß wie hakelig es früher mit den Patches war. Und als Punkt auf dem “i” kann man sogar noch einige, nicht alle alten Games gemütlich auf einer der erhältlichen Konsolen zocken. Dank diverser Portierungen und Retro-Angeboten. HAMMER! Wie Cool ist das bitteschön? Daumen hoch für diese gute Situation sowie für diesen tollen Artikel. Der mich so inspiriert hat. DANKE <3

    TobiAndré Eymann
    1. Herzlichen Dank für deinen schönen Kommentar und dein Lob! Du hast vollkommen recht: obwohl Good old Games ein kommerzielles Angebot ist, leisten sie dennoch einen großen Beitrag zum Erhalt unser Spielkultur. Durch den einfachen (und funktionierenden) Zugang bekommen auch jüngere Spieler die Möglichkeit Klassiker zu zocken. Gut finde ich übrigens auch, dass dabei oft Manuals oder weitere Assets “mitgeliefert” werden. So bekommt man einen noch besseren Einblick ist die Gesamtkunstwerke 🙂

      Tobi
  2. Hab bisher leider (oder zum Glück?) keine große soziale Bindung zu solchen Läden aufgebaut, auch wenn die sehr schön sein können. Der Kuschelmuschel bei Hanau war/ist toll, aber da war ich nur ein paar Mal als Kind. Als Student war ich mal im Checkpoint in Frankfurt, da habe ich auch mein NES her, hab den Laden aber bald gemieden, weil einer der Betreiber ständig miesepetrig und unfreundlich war. In letzter Zeit habe ich den Come Back in Darmstadt für mich entdeckt und stöbere gerne in deren Retrospielebereich. Dann gibt’s ja auch noch gelegentlich dedizierte Retro-Veranstaltungen, so ganz ist die Möglichkeit also zum Glück noch nicht verschwunden, durch alte Spiele zu stöbern und sich mit Sammlern und Händlern zu unterhalten.

    Natürlich ist es auch praktisch, dass man inzwischen online nach Spielen shoppen kann, nur ist das leider recht unpersönlich und oft mit Risiken behaftet, und nicht so spaßig wie das Stöbern vor Ort.

    Der Niedergang von Coop/LAN trifft mich nicht besonders, hab zwar auch beides ab und zu mitgemacht, aber für mich waren Videospiele immer ein Rückzug, auch von Sozialem, spiele also ohnehin in der Regel Singleplayer-Spiele.

    Mit Magazinen bin ich auch aufgewachsen, hab als Kind die Club Nintendo Magazine verschlungen, und dann als Jugendlicher die Bravo Screenfun. Auch heute noch schätze ich analoge Videospielmagazine, aber meist eher aus dem Retrobereich wie Retro Gamer oder RETURN. Ansonsten ist meine Hauptinformationsquelle zu Spielen schon lange das Internet, wo ich gerne Blogs lese oder mir Videos von GameTwo anschaue. Wo ich allerdings nicht so dabei bin sind Streams und Let’s Plays. Abgesehen von mangelnder Zeit fehlt mir da doch ein gewisses Maß an redaktioneller Aufarbeitung.

    Bei Spielen selbst bevorzuge ich nach wie vor physische Versionen, greife aber auch mal zu digitalen Versionen, wenn es das Spiel anders nicht gibt. Viele tolle Titel wären ohne diesen Weg ja nie entstanden.

    Die nahezu unbegrenzten Möglichkeiten der Digitalisierung halte ich insgesamt schon für einen Gewinn. Dennoch hoffe ich, dass das Analoge nie gänzlich verschwindet, da es zumindest für mich oft eine schöne Alternative ist, um in diesen rasanten Zeiten auch mal entschleunigen zu können.

    Tobi
    1. So doof es klingt als jemand, der viele Jahre im Taunus gewohnt hat, dem ist das Kuschelmuschel nur durch die Podcasts von Radio Nukular ein Begriff, selber war ich nie da. Als in Kelkheim der kleine Foxter Retro Laden noch vor ka 2 Jahren existiert hatte, musste ich zugeben wars mir lieber als der Gamestop XD Erinner mich wo mein Ex-Drummer, den shit verkauft hat und dafür so gut wie KEIN Geld bekam. Da aber leider der kuschelige Foxter in Kelkheim nicht mehr residiert bzw. schließen musste ist er nur in Frankfurt zu besichtigen. Sollte ich mal nen Abstecher machen so oder so. Zur LAN-Gaming Sache, ich hatte als Kiddie/Jugendlicher, einmal ne große Lan-Party von Leuten aus dem Gymnasium gehabt und sonst mit meinem Grundschulfreund in 1on1 matches, fand ich soweit nett. Multiplayer, gibt es Sachen wo es Laune macht, wie bei Wario Ware oder du hast dieses harte Skillspielen grad bei Ego-Shootern wo ich echt keine Freude hab, weil du dann sehr trainieren musst. Also Couch Multiplayer-Gaming hab ich und betreibe ich heute noch mit Freunden gerne, wohingegen Online gegen Fremde so njaaaaaaaaaa sind.Zum Thema Let’s plays und Streams, auch nicht mein Bier, außer ganz ganz wenige Ausnahmen wie Spiele mit Bart von Rocketbeans oder jetzt Videogems, wenns um Streaming geht, wo man immernoch mit der Person agieren kann ohne das man ein Wall of Text im Chat sieht.Das letzte Let’s play im Nischenbereich, war Truemg, der die ganzen RPG Maker Games wie ne Art Hörspiel vertont hatte und es auch witzig war.Das einzigste was ich so gerne schaue neben Gametwo sind halt Speedruns wie AGDQ oder Speedrundale von den Rocketbeans. Heftetechnisch, hab ich noch bei dem Grundschulfreund noch alte PC Games, Gamestar und Retro Gamer Ausgaben bei ihm sonst verlasse ich mich auf die Objektive Korrespondenz der Gametwo Leuts 🙂

      Tobi
  3. Ich Baujahr 88, stehe der Digitalisierung gemischt entgegen.Einerseits begrüsse Ich die Zugänglichkeit von Gog und Steam, da somit Finanzaufwand und Lauffähigkeit auf PC und Konsolen einfacher geworden ist und man keine Unsummen für ein Spiel ausgeben muss.Andererseits vermisse ich die Zeiten mit Verpackung, Anleitung etc dieses Auspacken ist akustisch wie haptisch ein Erlebnis, daß heutzutage nicht mehr wirklich repliziert werden kann.Wäre schön wenn manche Firmen auf Bestellung Originale Spiele wieder nachproduzieren würden, was aber nicht geschieht wird, da dies nur ne ganz kleine Nische bedienen würde.

    TobiAndré Eymann
    1. In den letzten Jahren bin ich fast vollständig vom “Jagen und Sammeln” abgekommen, weil ich gemerkt habe, dass es mein Leben zu sehr vollmüllt. Insofern vermisse ich Big Boxen und Verpackungen nicht mehr. Gleichwohl schätze ich deren Kunst und Haptik. Unterm Strich glaube ich, dass “Spezialausführungen” von Spielen in der Nische überleben können. Es wird immer Menschen geben, die so etwas kaufen werden.

      Tobi
      1. Ich liebe Verpackungen, Datenträger und Anleitungen auch, aber auch bei mir wird es langsam voll. Ist natürlich auch alles eine Frage des Maßes, aber wenn man über Dekaden Spiele kauft, ist es irgendwann schwer, dass das alles noch seine Ordnung behält.

        Tobi
  4. Ach ja, die guten alten Offline-Zeiten. Es war ein schönes Erlebnis (für mich noch bis heute) im vier Spieler Splitscreen-Modus gegen Freunde anzutreten. Es fühlt sich einfach echter an wenn der Kontrahent mit im Raum sitzt. Leider ist der Multiplayer mit geteilten Bildschirm vom aussterben bedroht bzw. ist der Tod schon längst eingetreten. Und auch wenn Online-Partien mehr Möglichkeiten bieten, unter anderem gegen völlig fremde Menschen anzutreten, durch die Abgeschiedenheit fühlt sich das Gefecht meist so an, als würde man gegen eine verbesserte KI spielen.

    TobiAndré Eymann
    1. Du hast vollkommen recht Dennis. Online-Multiplayer hat wenig mit dem “echten” sozialen Erlebnis eines LANs zu tun. Leider aber kennen viele junge SpielerInnen es gar nicht mehr anders. Ich halte das für einen echten Verlust.

      Tobi
  5. Das Spiele oft nur noch als Download erscheinen ist für mich ein großer Verlust. Ich stelle mir Spiele gerne in ein Regal und blättere in Spielanleitungen. Außerdem kann ich die Spiele dann spielen wann ich möchte.
    Aus den Onlineläden verschwinden sie irgendwann wieder. Das ist ja mit dem einen
    oder anderen Titel schon passiert. Man erwirbt eben nur ein Nutzungsrecht. Das ist leider
    den wenigsten bewusst.

    Allerdings war es noch nie so einfach wie heute, sich mit anderen Spielern über sein Hobby
    auszutauschen. Eine Vielzahl an Foren, Blogs, Onlinemagazinen macht das möglich. Früher
    war man als Videospieler manchmal eher ein Aussenseiter und wenn nicht zufällig
    im Ort Freunde mit dem gleichen Hobby waren, war ein Erfahrungsaustausch schwierig.

    Digital ist also ein Nachteil und ein Vorteil für mich.

    TobiAndré Eymann
    1. Das mit dem “Nutzungsrecht” ist tatsächlich ein Problem finde ich. Vor allem vor dem Hintergrund, dass irgendwelche Server abgeschaltet werden und man dann die Spiele gar nicht mehr spielen kann. Mit dem Thema “Community” hast Du auch recht: nie war es so einfach sich auszutauschen und an Informationen zu kommen.

      Tobi
    2. Die Möglichkeiten, sich online über Videospiele auszutauschen, möchte ich nicht missen. Das war schon in meiner Jugend eine tolle Sache (damals noch in Foren und im IRC Chat), auch weil ich in meinem Umfeld kaum jemanden mit ähnlichen Interessen kannte.

      Tobi
  6. Oha. Das waren noch Zeiten. Als ich damals meinen Schneider CPC hatte bin ich immer zu dem Videospieleladen in Hamburg gefahren. Mit dem Fahrrad. War eine gute Strecke. Bestimmt 30 Minuten oder länger von zuhause. Und dann hat man da seine Spielesammlung auf Kassetten gekauft. Er hatte auch Importware aus England. Die Beratung und der Plausch waren Ehrensache. Später dann auch weiterhin Kunde gewesen (dann aber mit dem Auto 😉 ). Und ja. Es war ein kleiner feiner Laden. Leider ist er schon vor Jahren geschlossen worden.

    TobiAndré Eymann
  7. Jaja, Escom, Atelco & Vobis (bei letzterem sogar Praktikum gemacht) war schon eine Zeit für sich. Da ich mich dafür schon mehr als nur interessiert habe, konnte ich Fragen meist vermeiden. Anfang der 90ziger hatte ich zudem eine Bekannte bei Bluebyte und hatte so Einblicke in 3-4 Games, später gab es Lan-Party´s… 😀
    Natürlich habe ich damals (fast) alles original gekauft, vor allem, wenn es sich dann auch mehr als lohnte 😉

    Tobi
  8. Ich sehe durchaus auch das Internet als Hauptverdächtigen, bzw. der Onlinekommerz im Allgemeinen. Das ist ja leider nicht nur bei den Spielen so, sondern zieht sich durch alle Bereiche, wie ein grüner Faden. Der Einzelhandel tut sich bei uns auf dem Land auch unheimlich schwer. Manchmal würde ich ihn dann schon etwas mehr unterstützen, schaue am Ende aber doch auf den Preis und bestelle im Internet. Auch Media Markt & Co. können da einfach nicht mithalten. Außer es sind besondere Aktionen.

    Bei Spielen kann ich mich nicht daran erinnern, wann ich das letzte Mal etwas im Laden vor Ort gekauft habe. Es gibt eben auch nur noch selten einen Mehrwert gegenüber der Online-Version eines Spiels. Ob die DVD-Hülle nun im Regal steht oder nicht, ist wurst. Meist ist noch nicht mal eine Disc enthalten, sondern nur noch der Steam-Key. Und wenn doch eine Disc drin ist, darf ich erst mal ein Update mit zig Gigabyte ziehen. Insofern hält sich mein schlechtes Gewissen auch in Grenzen. Es wird den Spielen ähnlich gehen wie den Videotheken. Irgendwann wird ausschließlich Online gekauft und der Einzelhandel verschwindet.

    Tobi
    1. Das sehe ich ebenfalls so, der klassische Datenträger hat im Spielbereich ausgedient und wird weitgehend vom Markt verschwinden.
      Bei MM & Saturn z.B. habe ich ebenfalls den Eindruck, dass die Spiele- und Musikecke mehr Klotz am Bein ist und alle, die etwas zu sagen haben, eigentlich nur drauf warten, ihn abzuschütteln.
      Ich sehe den Diskomfort (ein geiles Wort, nicht?) bei unserer XBox ebenfalls. Sobald ich ein Spiel auf Disk kaufe, bin ich im Komfort-Nachteil, da die CD beim Starten des Spiels zur Prüfung eingelegt sein muss. Wehe, ich sitze dann schon aif dem Sofa 😉
      Die ganzen Spiele-Flatrates (GamePass & Co) tun ihr Übriges zum Untergang des physischen Datenträgers.

      Frank
      1. Die Flatrates finde ich übrigens eine wunderbare Sache. Zumindest für den Spielertypen wie ich einer bin. Ich probiere gerne Spiele aus und lasse dann auch schnell wieder die Finger davon, wenn sie mir nicht zu 100 % zusagen. Es gibt einfach zu viele Alternativen. Aktuell nutze ich den Gamepass von Microsoft, weil ich hier sowohl auf dem PC als auch auf meiner XBOX davon profitiere. Und für 12,99 Euro kann man wenig falsch machen.

        Tobi
        1. Grundsätzlich ist der GamePass bestimmt eine coole Sache.
          Ich verteufel das nicht allgemein, befürchte aber, dass viele in der Welle untergehen könnten.
          Zocken, zocken, zocken, alles parallel. Das “haben wollen” wird leicht gemacht, sind doch viele Titel inklusive.
          Ich gebe zu, dass ich meine Probleme damit hätte. Somit habe ich keinen GamePass, kaufe ich mir hin und wieder ein Spiel und spiele das dann.
          Sonst würde ich alle Titel vor mir her schieben, die ich ja noch spielen “muss” (zumindest ausgiebig antesten) weil ich sie doch runtergeladen habe.
          Ich mag Abos überhaupt nicht und versuche, wenn möglich, dem Ganzen auszuweichen.
          Auch wenn es zugegeben für Vielspieler eine günstige Option ist.

          1. Ich befürchte auch, dass diese Abos dem Medium langfristig sogar schaden könnten. Ich habe das Gefühl, dass immer weniger Spieler bereit sind, sich auch mal in ein Spiel “einzuarbeiten”. Ich kann verstehen, dass man gerade als Erwachsener leider nicht mehr immer die Zeit aufbrigen kann oder will und einfach sofort Spaß haben will, aber es gibt halt auch Spielkonzepte, die erst nach und nach ihren vollen Reiz entfalten. Was nicht in der ersten Viertelstunde überzeugt, weil es vielleicht nicht gleich ein Feuerwerk abbrennt oder einfach nicht gleich verstanden wird, hat seine Chance verspielt. Ein paar Klicks weiter steht ja schon der nächste Blockbuster in der Warteschlange. Früher hatte man aber oft viel Geld dafür ausgegeben und/oder nicht gleich das nächste Spiel in greibarer Nähe, also hat man Spielen auch mal eine zweite Chance gegeben oder sich durch einen etwas drögen Anfang durchgebissen. Das hat sich durch Downloads, das Überangebot, den harten Preiskampf und neue Vertriebsmodelle wie eben das Abo oder Streaming stark verändert. Gleichwohl soll das natürlich nicht bedeuten, dass diese Dinge nicht auch viele Vorteile mit sich bringen.

            TobiAndré Eymann
          2. Das Problem mit den Spielen, die man vor sich herschiebt, kann man natürlich auch mit analogen Spielen bekommen, wenn man zu viele davon anhäuft.

            Tobi
  9. Auch wenn mir das stöbern in den Videospielläden fehlt, denke ich nicht einmal dass es das Internet war, welche diese vom Markt drängten. Ich erinnere mich noch, dass wir in Oberhausen einen kleinen Videospielladen hatten, der seitens der Betreiber auch durchaus symphatisch und kompetent geführt wurde. Dies war irgendwann Mitte/ Ende der 90er Jahre. Also eine Weile bevor der Versandhandel im Netz überhaupt eine Rolle spielte. Leider hielt der Laden auch nicht sonderlich lange durch. Der Grund waren aber eher die großen Ladenketten wie Media Markt oder die Videospielabteilung bei Kaufhof. Es kam halt leider sehr häufig vor, dass sich Kunden zwar gerne bei dem kleinen Videospielladen berieten ließen bzw. die Spiele antesteten, sich dann aber doch für einen Kauf bei den größeren Läden entschieden. Einfach weil diese, durch die Masse, ihre Spiele günstiger anbieten konnten. Und so ging es hier ziemlich vielen kleinen Läden. Nicht nur im Videospielbereich. Das Absterben der vielen kleinen persönlichen Läden ist meiner Ansicht nach kein Symptom des Interethandels, sondern begann bereits vorher, durch die immer stärker werdende Konkurrenz der großen Konzerne. Zumindest diesbezüglich wird dem Internet oft eine Schuld zugeschoben, die es nicht verdient.

    TobiAndré Eymann
    1. Das finde ich gut beobachtet Reinhard. Wobei ich bestätigen kann, das auch noch zur Zeit von Media Markt & Co. kleine Spieleläden überleben konnten. Ich erinnere mich an ein einen Laden in der Hamburger Innenstadt, nicht unweit vom Saturn in der Straße “Kurze Mühren”. Dort habe ich einige Game Boy-Spiele gekauft und mich auch gern aufgehalten. Mit dem Aufkommen von Amazon, eBay und Co. war es dann aber sicher immer schwieriger für die Ladengeschäfte zu überleben. Das ging dann nur noch in der Nische.

      Tobi
  10. *seufz* … *SEUFZ”
    Danke für deinen Beitrag, André.
    Auch ich kann das so mit einem leicht bekümmerten Gefühl bestätigen, was du beschreibst.
    Alles hat sich verlagert, die kleinen Läden, die mit Liebe, Kompetenz und Freundlichkeit aufwarten konnten, gibt es fast nicht mehr. Hier in der Gegend gab es das ein oder andere kleine Ein-Mann-Geschäft (das soll die Damen nicht kritisieren, es waren in meinem Fall aber echt nur männliche Inhaber/Verkäufer), welches von scheinbar allwissenden Mitarbeitern geführt wurde. “Was suchst du denn?” war oft die Frage, wenn ich nur zum Stöbern kam. Schnell lagen gleich mehrere – oft gebrauchte – Vorschläge auf dem Tresen. Enttäuscht wurde ich eigentlich nie, auch wenn ich manchmal blind auf Empfehlung des Mitarbeiters gekauft habe.
    Schade, dass es diese Läden – zumindest wenn sie sich nicht wie im Fall von Funtasia extrem verändern mussten – nicht mehr gibt.
    Offline geht es heute nicht mehr. Das finde ich persönlich echt nervig, klinke ich mich ganz gern einfach mal aus und genieße ein Einzelspieler-Spiel mit Story. Ich kann das Spiel gekauft haben, kann die CD/DVD im Regal stehen haben und dennoch startet es ohne Internet nicht. Grausig. Im Fall von Onlinekäufen verstehe ich das zwar noch, dennoch stört es mich.
    Du hast einen Erfolg erzielt! Jetzt teilen?
    Äh, nein?
    Video aufnehmen und teilen? Aargh!
    Alles ist so sehr auf Social Media und “Hose runter” ausgelegt, das ich kot*piep* könnte. Ich will doch einfach nur was spielen 🙁 Und zwar alleine. Online hat für mich absolut keinen Reiz mehr, wie gern würde ich wieder alles hin- und herschleppen und im LAN mit Freunden gleich neben mir spielen. Zusammen lachen, sich in der Hektik auch mal anschreien und dennoch gemeinsam ein Ziel haben (falls man nicht gerade gegeneinander spielt ;)). Die Onlineentwicklung pseudosozialisierte die Spielewelt. Es gab einen Untertitel zu dem 90er Film “Singles”, an den ich mich sofort bei deinen ersten Zeilen oben erinnert habe: Gemeinsam einsam. Ich mag diese Entwicklung absolut nicht, sorry. Ich gehöre als knapp Mitt-Vierziger noch nicht ganz zum alten Eisen, habe aber schon dies und das in der Spielewelt gesehen. Das Persönliche ist dem Anonymen lange gewichen.

    Umso mehr finde ich eure ganz persönlichen Geschichten hier absolut erste (vegane) Sahne und sie bereichert die in meinen Augen heute ziemlich stumpfe Onlinewelt wirklich sehr. Danke.

    André Eymann
    1. Ja, deine Antwort kann ich als Anfang 40ziger “teilen” 😀
      Aber man darf nicht vergessen, dass sich alles weiterentwickelt und nicht alles schlecht ist.
      Es ist eben nur schade, dass man dahingedrängt wird und mann immer “abhängiger” vom online-Account und Publisher bzw. den Streaming-Plattformen wird. Es ist alles so unnahbar geworden. Eine Abhängigkeit, bei der man auf ein paar Bits&Bytes im Online-Zugang oder als email angewiesen bzw. abhängig ist.

      ich finde es an sich nicht schlecht, mir fehlt aber das “in Ruhe mal offline” spielen ebenso bei vielen neuen Titeln.
      Also bleibe ich zumeist bei altbekanntem wie UT, half-Life, Battlefield 1942 & Co. (und ebenso im Bereich Strategie/Simulationen).
      Bei neuen Titeln fehlt mir das feeling eben, auch wenn die Spiele gut aussehen, es ist aber nur noch auf Massenspektakel mit übertriebenen online-Charakteren oder überzeichneten Spielfiguren limitiert. Dazu kommen dann noch die teilweise kostenpflichtigen Ingame-Käufe. Bei optischen Dingen ist es ja noch relativ harmlos, wenn auch übertrieben.
      Auch die limitierte Möglichkeit, offline mehr als nur eine billige lineare Mini-Story zu begegnen…

      Bestes Beispiel für eine herbe (aber fast schon erahnte) Enttäuschung war Battlefield V. Die Optik ist Top, Online-MP ist scheinbar nett, aber die Figuren/Charaktere übertrieben (wer es mag), kein offline-Modus bis auf den witzlosen Single-Player Mini-Modus.
      Einfach mal für zwischendurch ein modernes Game im Stil von BF1942 Coop-Conquest ohne Spieler-Upgrades oder übertriebenen Design-Charakter mit total unrealistisch optischem Erscheinungsbild.

      ich habe nichts gegen moderne Games und dessen Darstellung, es ist nur schade, dass der rest so derart schnell verhindert bzw. abgeschafft wurde…

      TobiAndré Eymann
    2. Ich weiß genau was Du meinst Tobi. Natürlich ist der Wandel für mich mit Baujahr 1971 auch sehr deutlich zu spüren. Ich kenne die Offline-Ära fast paritätisch gut wie die Online-Ära und kann von beiden Seiten Vor- und Nachteile spüren. Auf jeden Fall führt die “Anonymität” des Internet zum Verlust von sozialen Kontakten, die wir damals zwangsläufig pflegen mussten, um gemeinsam zu spielen. Auf der anderen Seite wäre Projekte wie dieser Blog oder “reale” Bekannt- und Freundschaften, die über Twitter zustandekommen sind, nicht denkbar. Ich denke es hat auch viel mit der eigenen Perspektive zu tun, wo man Chancen erkennt und wie man sie verwertet. In jedem Fall stelle es hohe Ansprüche an das Individuum mit den ganzen “Neuerungen” die ständig auf einen hereinprasseln umzugehen.

      Ganz lieben Dank für Dein “veganes” Lob zum Blog. Dieser fühlt sich für mich, übrigens natürlich auch durch deinen tollen Kommentare, fast “offline” an. Denn wie man auch gut an diesem Beitrag sehen kann, sind die Rückmeldungen im Kommentarbereich alles andere als oberflächlich. Dafür bin ich so dankbar <3

      Tobi
      1. Aus meiner Sicht war es damals nicht so, dass wir Kontakte zwangsläufig wegen der Zockerei pflegen mussten.
        Eigentlich genau andersherum. Wir trafen uns, weil wir Freunde waren. Dass das relativ neue Medium Video- & Computerspiele uns Jungs damals in ihren Bann zog, war klar. Und das lebten wir zusammen aus. Über die Spielerei hinweg verband uns eine tiefe oder mal nicht so tiefe Freundschaft.

        Heute sehe ich das eher andersherum. Wir spielen ein Spiel und suchen uns online Gleichgesinnte, weil wir halt dieses eine Spiel spielen. Im Idealfall kennen wir die Personen aus dem wirklichen leben, aber wie oft nicht?

        André Eymann
        1. Oops, verdrückt… Hier der Rest:
          Natürlich können aus diesen oberflächlichen Zweck-Beziehungen ebenfalls Freundschaften entstehen, keine Frage. Haben wir in dem supertollen Special (yay) ja lesen können ♥

          André Eymann
  11. Neben den nostalgischen Gefühlen, die du im Artikel gut beschreibst, erinnere ich mich aber auch daran wie hochnäsig und arrogant einige Spiele-Dealer in den 80ern/90ern daher kamen und ihre Kunden wie Dreck behandelt haben. Nach dem Motto: “Du musst ja eh bei mir kaufen!”.

    Das Verkäuferverhalten war dem bei Vobis und Escom in der Zeit nicht sehr unähnlich, die im Bereich “preiswerte PC Hardware” ja ebenfalls fast ein Monopol hatten.

    Im Gegensatz zu heute hatten viele Spiele ja mehr einen ungefähren Releasetermin. Teilweise Monate vorher erschienen die Tests in der Power Play und ab genau dann wollte man Spiel XYZ unbedingt haben. Die Spieleabteilungen bei Karstadt, Hertie&co waren aber zumindest in Berlin chronisch schlecht gepflegt und sehr langsam, also gab es gar keine andere Anlaufstation als die Spieleshops. Der Versandweg war ja auch halbwegs verbaut, wenn man nicht per teurer Nachnahme-Sendung bestellen wollte. Und da saßen sie nun in ihren Geschäften wie der König auf dem Thron. “Kunde ist König” war oft genug wirklich nur ein Traum und keine Realität.

    Zumindest in meiner Gegend änderte sich dieser Habitus erst als es auch ernsthafte Konkurrenz gab und Spieleshops schon mehr um ihre Kunden kämpfen mussten. Da zählte dann auch sehr, ob ein Händler in der Regel die neue Konsole oder das neue Spiel schon 1-2 Tage vor MM/Saturn rausgab oder nicht. Inzwischen dann auch mit freundlichem Ton und einem “Bis bald mal wieder, viel Spaß mit dem Spiel!”.

    TobiAndré Eymann
    1. Die Arroganz, die du beschreibst kenne ich eigentlich nur von diesen Büro-Shops, die auch ein paar Spiele im Angebot hatten. Man wurde doch schon irgendwie belächelt, wenn man nach so’nem unseriösen Zeug wie diesem oder jenem Spiel fragte.
      Die hatten nur Ahnung von Leer-Disketten und Drucker-Farbbändern.
      Die kleineren Nerd-Läden, in denen ich mich rumgetrieben habe, habe ich stets positiv durch Freundlichkeit und Kompetenz in Erinnerung.

      André Eymann
      1. Wie ich ja schrieb habe ich das durchaus auch Freundlich erlebt, aber erst viel später. In den späten 80ern gabs nur üble Läden hier in Berlin. Manche hatten eine Top-Auswahl und unter Umständen auch faire Preise, aber das Verhalten dem jugendlichen Kunden gegenüber war sehr ausbaufähig.

        Ab Internet wandelte sich das ganze dann, also etwa ab Mitte der 90er Jahre.

        Freut mich aber, wenn es anderswo positiver und netter war 🙂

        TobiAndré Eymann
        1. Als wir noch auf dem Dorf wohnten, musste ich radelnderweise zur nächsten Stadt fahren, um zu stöbern.
          Zur der Zeit habe ich dann mehr durch die Anzeigen in den Spielezeitschriften bestellt, Joysoft, Acme, usw.
          Später dann, als ich motorisiert war, bzw in die Stadt gezogen bin, kam dann das Stöbern hinzu.
          Vielleicht sehe ich das etwas durch doe rosa Brille, weil ich vorher keine oder kaum Gelegenheit dazu hatte.

          André Eymann
          1. Ich habe gerade – Maps sei Dank – mal in Erinnerungen gegraben und mit Erstaunen festgestellt, dass ich tatsächlich damals auf dem Dorf 23km (eine Strecke) mit dem Rad in die Stadt gefahren bin, um im Laden zu stöbern.
            Uff, kam mir damals irgendwie kürzer vor. Heute würde ich bestimmt jaulen 😉

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