“Viva Amiga” – eine Filmdokumentation

Kommentiert von André Eymann, Stephan Ricken, Christian, Ferdi.
  < 1 Min 170 Wörter PDF

Für alle Amiga-Freundinnen und Freunde gibt es seit dem 6. Januar 2017 eine neue Filmdokumentation von Zach Weddington. Das Werk fasst die Geburt, Entwicklung und den akuellen Zustand des Amiga zusammen.

Über den Film

Der Film, der viele Interviews und seltene Aufnahmen enthält, trägt die Überschrift “Viva Amiga: The Story of a Beautiful Machine” und lässt viele Beteiligte aus dem Umfeld des Amiga zu Wort kommen. Die englische Tonspur ist deutsch untertitelt. Mit dabei sind: RJ Mical, Jeff Porter, Bill Herd, Jason Scott, Jay Miner, Dave Needle, Glenn Keller und viele mehr. Die Laufzeit des Film beträgt 62 Minuten. Dieser Liebesbrief an den Amiga wurde im Mai 2015 als Kickstarter ins Leben gerufen und erreichte bereits im Juli 2015 sein Finanzierzungsziel von 29.656 USD.

Ihr könnt den Film bei iTunes, Amazon Video, Google Play und anderen Anbietern leihen oder kaufen.

DVDs und Blue-Rays sind in Planung.

Hier gibt es einen Trailer:

Und hier geht’s zur offiziellen Webseite:

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Kommentare8

    1. Hallo Christian, ja mache das unbedingt. Der Film wird Dich sicher mit seinem Enthusiasmus anstecken. Ich behaupte das passiert sogar, wenn man den Amiga gar nicht kannte. Dank @brotkastenblog habe ich nun auch „From Bedrooms to Billions: The Amiga Years“ als Leihgabe Zuhause. Den möchte ich mir auch demnächst anschauen. Mich faszinieren die Zeiten und der “Spirit” der innen innewohnte.

  1. So, habe den Film nun gesehen und persönlich für sehenswert befunden 🙂 Ich muss dazu sagen, dass ich viel Material noch nicht kannte und auch noch keine andere Amiga-Dokumentation gesehen habe. Das Amiga Launch-Event 1985 mit Deborah Harry und Andy Warhol ist schon irre. “Are you ready to paint me?” – Warhol malt sein erstes digitales Gemälde mit einem Amiga! Verrückt und genial aus Marketing-Sicht. Allen voran fesselt im Film die Aura von RJ Mical. Er strahlt eine unglaubliche Leidenschaft aus und zieht einen förmlich in seinen Bann. Das Umfeld des Amiga wird gut eingefangen und seine Stärken und der Nachhall in der Gesellschaft thematisiert. Multimedia (“Creating media like you are watching on Television”) und der Aspekt “Do-it-yourself”-Maschine bzw. jeder kann ein Künstler werden. Vielleicht war das System wirklich seiner Zeit voraus. Stichwort: Wie vermarktet man ein Multimedia-System, bevor der Begriff Multimedia überhaupt etabliert ist…?

    1. Danke für den Artikel und für deine Gedanken zu dem Film, André.

      Ich habe mir den Film am Samstag auf iTunes gekauft (für 6,99 € kann man da wirklich guten Gewissens zuschlagen) und sofort nach dem Download angesehen.

      Ich hatte allerdings bereits im Vorfeld “From Bedrooms to Billions: The Amiga Years” angeschaut und von daher war mir vieles aus dem Film bereits geläufig, was Inhalte und beteiligte Personen angeht. Aber dafür kann man den Film ja schlecht verantwortlich machen. Das letzte Viertel war für mich daher auch das Interessanteste, als die User, die Video Toaster Leute von NewTek und die Chiptunes-Musiker zu Wort kamen. Das alleine hat für mich den Kauf gelohnt.

      RJ Mical ist wirklich eine beeindruckende Frohnatur und ein durch und durch positiv denkender Mensch, der sich aus dem Stand und vor allem glaubwürdig begeistern kann. Ich hatte auf dem Amiga30.eu Event in Amsterdam das Glück und Vergnügen, ihn persönlich kennen zu lernen, und da war er den ganzen Tag haargenau so drauf wie es in beiden o.g. Filmen rüberkommt.

      Umso trauriger wird man, wenn Dave Needle zu Wort kommt, ebenfalls ein herzensguter und begeisterungsfähiger Mensch, nur deutlich ruhiger als RJ. Leider ist er ja Anfang 2016 von uns gegangen. Besonders emotional kommt das am Ende von “The Amiga Years” rüber, welcher Dave Needle das letzte, ergreifende Wort lässt. Dave ist übrigens der ganz oben rechts auf dem SW-Foto hier im Artikel.

      Mit anderen Worten, auch diesen Film kann ich dir und allen Amiga-Freunden nur wärmstens ans Herz legen. 🙂

      Viele Grüße und einen schönen Abend 🙂

      Stephan

      1. Gerade wollte ich fragen, ob schon jemand den Film gesehen hat und schwuppdiwupp sind gleich 2 Kritiken dazu da. War eigentlich nicht anders zu erwarten auf der VSG. Danke für die Empfehlungen. Ist praktisch schon gekauft.

      2. Dank Deiner Leihgabe von „From Bedrooms to Billions: The Amiga Years“ konnte ich diesen Film nun gestern Abend auch sehen. Dafür nochmals vielen Dank!

        “The Amiga Years” ist zweifellos ein Kompendium im Vergleich zu “Viva Amiga”. Das Werk von Nicola und Anthony Caulfield ist nicht nur wesentlich länger, sondern geht auch deutlich mehr in die Tiefe. Viele technische Hintergründe werden erklärt, es gibt einen starken Fokus auf die Spiele und eine Menge Interviews lassen die “Liebe zum Amiga” erneut aufflammen. Auch hier konnte ich mich wieder der Faszination von RJ Mical nicht entziehen. Was für ein mitreissender Mensch! Und ja, es stehen einem selbst die Tränen in den Augen, wenn man wunderbaren Dave Needle am Ende des Film zuhört. Beeindruckend und berührend ist das! Im direkten Vergleich beider Filme muss auch ich sagen, dass sie sehr gut parallel bestehen. “Viva Amiga” ist kompakt und dennoch motivierend zu schauen. Auch dieser Film reisst einen mit. “The Amiga Years” ist detailreicher und lässt mehr Menschen zu Wort kommen. Deshalb würde ich sagen, dass beide Filme in die Bibliothek eines jeden Amiga-Freundes gehören 🙂 Lang lebe der Amiga und vielen Dank an die Macher und Mitwirkenden beider Werke!

        1. Amen! 🙂

          Es freut mich, dass dir der Film ebenso gefallen hat und ich stimme dir zu. Viva Amiga eignet sich hervorragend, wenn man sich mal in einer knappen Stunde wieder so richtig schön das Amiga-Feeling geben möchte. Für The Amiga Years muss man sich gezielt Zeit nehmen, nimmt dann aber eine Menge mit.

          Ich bin mir sicher, dir hat gerade auch der Anfang mit den Filmszenen aus dem ATARI-Werk gut gefallen, oder?! 😉

          1. Gut dass Du das noch erwähnst! Ja, die Bilder auf dem Werk sind der HAMMER. Pappkartons werden über Arcade-Automaten gestülpt und hunderte von Spielhallenschönheiten sind zu bewundern <3 Bilder als unwiederbringlichen goldenen Zeiten! Das habe ich so noch nie in einer anderen Dokumentation gesehen. Ein toller Start in „The Amiga Years“.